18 Januar 2010

processing

Ich weiß noch so in etwa, wie ich damals mein erstes und dann einziges 3D-Modell erstellt habe. Es bestand aus 10 (durch 17 Linien miteinander verbundenen) Punkten und das ganze war in Turbo Pascal mit Hilfe eines BGI (Borland Graphics Interface) für SVGA programmiert.
Schnitt. Einblendung: "viele Jahre später".
Die SRTM-Daten von Trier, die ich schon mit R als Contourplot dargestellt habe, wollte ich auch immer mal in 3D sehen. Letztes Jahr stolperte ich zudem über die Programmiersprache processing und war ehrlich gesagt begeistert von den eindrucksvollen Demos, die es dazu zu sehen gab. Und wie heißt es in Ghostbusters schließlich so schön: "Wir haben das Werkzeug und wir haben das Talent". Ziel war es also, die SRTM-Matrix mit processing einzulesen und in 3D darzustellen. Das ganze Programm - schnell und unsauber runtergeschrieben - ist nur 77 Zeilen lang, inklusive Code, um die "Fläche" aus 292 x 220 Höhenpunkten rotieren zu lassen und per Mausklick zoomen zu können. Mit processing funktioniert der Export als Java-applet auch ohne weiteres, man kann das Resultat also sogar ganz unkompliziert ins Netz stellen.

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