26 September 2007

Spam

...was macht mein Spamfilter eigentlich den ganzen Tag? Jedenfalls nicht immer das, was ich von ihm erwarte. Naja, dann antworte ich halt...
Sehr geehrte Projektmanagerin einer hamburger Viralmarketingagentur,
Sie bieten mir in Ihrer gestrigen Mail an, an einer Art Gewinnspiel teilzunehmen, bei dem ich so eine Art Mobiltelefon und so eine Art Rechner gewinnen könnte, schriebe ich einen Text für so eine Art Blog, welches Teil eines Werbefeldzuges für einen Mobilfunkanbieter ist. Gewönne ich, dürfte ich zusätzlich gegen Entgelt weitere drei Monate über Themen schreiben, die ich exklusiv 'von der Zentrale' erhielte.
Nichts liegt mir ferner, liebe Frau Viralmarketingprojektmanagerin.

(Hier könnte jetzt stehen, was ich von dieser PR-Aktion, dem AAL-Prinzip, der (Fernseh-)Werbung dieses Mobilfunkanbieters und von viralem Marketing bzw. Werbung generell halte - manchmal äußert man sich jedoch besser nicht)
Eines noch, liebe Frau Viralmarketingagenturprojektmanagerin: Wenn ich in meinem Impressum der kommerziellen Verwendung meiner Daten (auch meiner E-Mail-Adresse) widerspreche, dann ist damit durch die Blume durchaus gemeint, daß ich auf Mails von Viralmarketingagenturen gerne verzichte. Bitte schreiben Sie mir nicht mehr.
Ich glaube kaum, daß dies als offener Brief ausreichen würde, um zukünftig von solchen Angeboten verschont zu bleiben. Schade eigentlich... Notiz an mich: Demnächst mal einen 'most annoying Dings'-award vergeben.

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