15 Juni 2011

Mondfinsternis

...eigentlich war der Standort schon gar nicht so undumm gewählt, schließlich konnte man von dort auch prima den Sonnenaufgang beobachten - warum also nicht auch die totale Mondfinsternis? Ganz einfach: Weil das Wetter nicht mitspielte und eine Brühe aus grauen Wolken den Blick auf den roten Mond im Kernschatten der Erde unmöglich machte.
Zu sehen gab es dann aber doch noch etwas, nämlich wie der Mond sich einige Zeit später wieder aus dem Schatten der Erde herausrollte und wieder zu jener käsig-weißen Scheibe am nächtlichen Himmel anwuchs, die wir bei verirrten Waldspaziergängen schätzen und bei unzureichender Schlafzimmerverdunkelung manchmal verfluchen. Zu dieser Zeit hatte sich das illustere Beobachtergrüppchen schon wieder zerstreut und mir persönlich gelangen nur ein paar schlechte Aufnahmen während des Rückwegs in die Stadt.

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