Die amorphe Welt des Julius H.
26 August 2013
15 Juni 2011
Mondfinsternis
...eigentlich war der Standort schon gar nicht so undumm gewählt, schließlich konnte man von dort auch prima den Sonnenaufgang beobachten - warum also nicht auch die totale Mondfinsternis? Ganz einfach: Weil das Wetter nicht mitspielte und eine Brühe aus grauen Wolken den Blick auf den roten Mond im Kernschatten der Erde unmöglich machte.Zu sehen gab es dann aber doch noch etwas, nämlich wie der Mond sich einige Zeit später wieder aus dem Schatten der Erde herausrollte und wieder zu jener käsig-weißen Scheibe am nächtlichen Himmel anwuchs, die wir bei verirrten Waldspaziergängen schätzen und bei unzureichender Schlafzimmerverdunkelung manchmal verfluchen. Zu dieser Zeit hatte sich das illustere Beobachtergrüppchen schon wieder zerstreut und mir persönlich gelangen nur ein paar schlechte Aufnahmen während des Rückwegs in die Stadt.
04 Juni 2011
dropouts, DVB-S und der VLC
...es ist ja mal wieder Rock-am-Ring-Wochenende. Und wie ist das Wetter am Rock-am-Ring-Wochenende? Der guten alten Tradition folgend knallt vormittags die Sonne gnadenlos, mittags ist es dann brüllend heiß, etwas später unerträglich schwül und dann bricht über der Eifel ein Unwetter los, das sich gewaschen hat, es regnet bis in die späten Abendstunden und dann wird es kalt.Und da dies eine Gesetzmäßigkeit zu sein scheint, wird man mich eher nicht auf dem Rock-am-Ring-Festival auffinden. Ich begnüge mich also mit dem Livestream - und sollten gerade die Söhne Mannheims spielen zappe ich halt durch das übliche Fernsehprogramm.
Bei dem heutigen Rock-am-Ring-Unwetter ist mir mal wieder aufgefallen, wie schlecht doch mein Satellitenempfang während Regen und Sturm ist. Wenn das Bild nicht komplett wegbricht so ist es zumindest mit massig dropouts verziert. Wie man auf dem Bild sieht (links digital, rechts analog) ist mein DVB-S-Bild dagegen großartig. Eigentlich mag ich ja analoges Satellitenfernsehen: Rauschen im Bild gibt einem wenigstens ein verlässliches Anzeichen, wie es um die Empfangsqualität bestellt ist und die Umschaltzeiten zwischen den Kanälen sind gegenüber bei einem Digitalreceiver auch unschlagbar.
Leider wird das analoge Satellitenfernsehen zum 30. April 2012 abgeschaltet, dann muß ich mir eh überlegen, wie ich komplett auf digital umstelle. Heute spiele ich schon mal ein bisschen 2012 und schalte den analogen Receiver ab, TV ohne nervige dropouts gibt es heute mal nur am Rechner, dafür aber digital und mit dem VLC, dem man auch das Anzeigen des Bildes von der SVB-S-Karte beibringen kann. (Wer hätte auch Gegenteiliges gedacht? Der VLC kann schließlich alles.) Hierzu baut man sich am einfachsten eine VLC-Playlist, in der die TV-Programme verzeichnet sind. Das ganze ist z.B. eine XML-Datei (XSPF), die in etwa so aussieht:
usw. natürlich nicht nur für den rbb auf Programmplatz eins (klar, was denn sonst!?), sondern auch für alle weiteren Programme als track. Die Daten in den tags entsprechen den Werten, die man dem VLC auch als Kommandozeilenparameter (dvb-frequency, dvb-srate etc.) übergeben würde. Im Netz findet man auch Scripte, die z.B. eine channels.conf in XSPF umwandeln.
Labels: Fernsehwelt, Wetter, XML
07 Juni 2010
Schöne Grüße vom Dach (reloaded)
...gestern blieb die Glotze aus. Es gab nicht nur mal wieder eh nichts zu sehen, nein, es gab überhaupt nichts zu sehen. Das lustige Unwetter, das gestern Nachmittag über das Land zog hat meinem Satellitenempfang den Rest gegeben. Das eh schon mit Dropouts übersättigte Fernsehbild hatte sich in ein einziges Rauschen verwandelt. Zuerst dachte ich, der Sturm hätte vielleicht die Schüssel vom Dach gerissen, dem war aber nicht so. Jegliches Hin- und Herbiegen und verzweifeltes Ausrichten führte nur zum schlechten Empfang von Pro7 und 3Sat. Das hätte mir zwar die Simpsons gerettet, aber für die Fußball-WM wäre eine so eingeschränkte Programmwahl inakzeptabel gewesen. Offensichtlich hatte das LNB (B) im Starkregen seinen Geist aufgegeben. Die Marschrichtung stand also fest: Schnell das Ersatz-LNB ausgemottet und angebracht (A). Da sich die billige LNB-Halterung aus Plastik schon vor Jahren der Witterung ergeben hatte, kamen hierzu Draht und Ducttape (was auch sonst?) zum Einsatz (D).
Das Ausrichten einer Schüssel kann nervig sein. Man braucht schlimmstenfalls einen Handlanger, der mit Funktelefon oder CB-Funk vor dem Fernseher sitzt und ständig sowas wie "ja, nein, besser, nu is wieder weg, ja, jetzt ja, bisschen, weg, moment, ja" ruft, oder (besser) selbst einen Bildgeber auf dem Dach. In Ermangelung eines tragbaren Fernsehers und Receivers und/oder Stromanschluß tut es aber auch ein Klapprechner (C). Einfach den Receiver an den Rechner gestöpselt, Router mit WLAN angeschmissen, und das Fernsehbild mit xampp oder skype übertragen. Schon kann man auf dem Dach in aller Ruhe die Schüssel so ausrichten, daß Bild und Ton stimmen.Das Ende vom Lied: Juhu, ich habe wieder Fernsehempfang, die WM kann kommen! (Aber bitte nicht nochmal so ein Sommergewitter, daß mir meine empfindliche Anlage zerlegt)
(Nachtrag: ich wusste doch, daß ich Ähnliches schon einmal geschrieben hatte - naja, in 2,5 Jahren gibt es dann vermutlich den nächsten Satellitenschüssel-Artikel... Interessante Erkenntnis nebenbei: Im Sommer schraubt es sich draußen viel angenehmer als im Winter.)
Labels: Fernsehwelt, Fussball, gewesen, kaputt, notiert, Rechnerbastelei, Wetter
05 Dezember 2009
Ruby, GTK und TreeView
Aus aktuellem Anlaß habe ich mir mal angesehen, wie man mit Ruby und Gtk eine GUI zusammenschraubt. Ein Teil der Daten, mit denen ich arbeite, soll tabellarisch angezeigt werden, weshalb ich mich damit beschäftigt habe, wie man so eine Tabelle baut und mit Daten füttert. Als kleine Beispielanwendung hab ich mir eine Wettervorhersage geschrieben, die ihre Daten (für Trier) per RSS von yr.no bezieht. Den mit RSS::Parser.parse ausgelesenen Feed habe ich mit ein paar Datumsmethoden, Stringmethoden und regulären Ausdrücken vorverarbeitet und ins Deutsche übersetzt, diese Daten werden dann im GUI als Tabelle angezeigt.Als Grundgerüst gibt es erst einmal ein normales Fenster mit Gtk::Window.new mit dem einzigen verbundenen Event für ein Gtk.main_quit, darin dann ein Gtk::ScrolledWindow - also alles ganz simpel und beispielhaft gehalten.
Die eigentliche Tabelle als Gtk::TreeView liegt in dem Scrollfenster und beinhaltet vier einfache Textspalten und eine, in der zusätzlich ein Icon angezeigt wird. Für die Texte nutzt man den Gtk::CellRendererText, für das Icon den Gtk::CellRendererPixbuf. Die ganze Spalte wird dann z.B. so erzeugt:
spalte = Gtk::TreeViewColumn.new # neue Spalte
spalte.title = "Wetter" # Spaltentitel setzen
renderer_pix = Gtk::CellRendererPixbuf.new # renderer für das Icon
spalte.pack_start(renderer_pix, false)
spalte.add_attribute(renderer_pix, 'pixbuf', 1) # Icon zur Spalte hinzufügen
renderer_txt = Gtk::CellRendererText.new # renderer für den Text
spalte.pack_start(renderer_txt, true)
spalte.add_attribute(renderer_txt, "text", 2) # Text zur Spalte hinzufügen
treeview.append_column(spalte) # Spalte zum treeview hinzufügen
Für unsere Daten legen wir dann einen einfachen Gtk::ListStore an, in diesem speziellen Fall mit store = Gtk::ListStore.new(String, Gdk::Pixbuf, String, String, String) für die vier Strings und das Icon. Das letzte Attribut in spalte.add_attribute (s.o.) steht dann jeweils für die Position der Daten in dem ListStore.
Die Daten werden Zeile für Zeile mit store.append und store.set_value (einfach per each) in den ListStore geschrieben und danach das Model mit dem View verbunden (treeview.model = store).
Wie man auf dem Bild erkennen kann, werden dann die Wetterdaten in den entsprechenden Zeilen und Spalten der Tabelle angezeigt. Die zweite Spalte enthält den Text aus dem Store (Index 2) und das Icon (Index 1). Die dritte und vierte Spalte sind mit set_property('xalign',1.0) (an den Renderer) jeweils rechtsbündig ausgerichtet.
Die Icons stammen aus dem schönen silk iconset von famfamfam.com.
Tutorials gibt es beim Ruby-Gnome2 Projekt: The TreeView Widget und Ruby/GTK Treeview Tutorial.
Labels: GUI, notiert, Rechnerbastelei, Ruby, Wetter
29 August 2009
There and back again
Gut, daß ich nicht Lokalreporter beim Käseblatt bin, ich hätte mir heute für die morgige Ausgabe werweißwas aus den Haaren ziehen müssen. ("Hätten die Gebrüder Mongolfière damals schon gewusst ..."). Die Veranstaltung passte jedenfalls: Ich war bei der Ballon-Fiesta in Föhren. Eigentlich wollte ich da mit dem Fahrrad hin, aber da ich schon zu spät dran war, nahm ich zwischen Ehrang und Föhren die Regionalbahn. Am Flugplatz in Föhren passierte dann das, was ich mir nach dem böigen Wind heute eigentlich hätte denken können: Nichts. Wie heißt es selbst auf der Webseite zu dem Event so schon: "[...] abends befindet sich Trier in der postfrontalen Zone und die Westwinde scheinen sich nur schwer zu beruhigen [...]" - was, wie man sich vielleicht denken kann, für Ballonfahrer eher suboptimal ist. Die angereisten Zuschauer mussten sich damit begnügen, den Ballonfahrerteam dabei zuzusehen, wie diese in ihren Kleinbussen und im Schneckentempo auf den Flugplatz fuhren und sich dort verteilten. Ich will auch gar nicht meckern, da kann man halt nichts machen.Der Rest war Volksfe
ststimmung mit Biertischen, Würstchen und sogar Liveband. Ich machte mich trotzdem dann mal auf den Weg nach Hause. Schade, ich hätte gern mal einem Ballonteam aus nächster Nähe beim 'Aufbau' zugesehen und das ein oder andere interessante Foto wär wahrscheinlich auch dabei rausgekommen. Und irgendwann, wenn ich mal im Lotto gewinne, fahr ich auch mal in so einem Ballon mit - dann gibts noch interessantere Fotos. Stattdessen diese beiden hier: Vorne stehen die Zuschauer rum, die den Ballonteams beim rumstehen zuschauen (erstes Foto) und die Band auf der Bühne, die nicht spielt sondern ihren Sound checkt, davor ein SWR-Übertragungswagen, der nichts überträgt, weil es nichts zu übertragen gibt (zweites Foto). Na gut, ich ende mal etwas bürgerjournalistischer: Die Ballon-Fiesta findet mit reichhaltigem Programm noch das ganze Wochenende statt - aber das steht ja auch alles im Netz.
03 April 2009
GPSgelogge
...gestern musste ich dann doch mal für ein Stündchen raus. Zu wenig Regen, um den ganzen Tag am Rechner zu sitzen. Und da hier zufällig momentan ein lustiges Mal-testen-Gimmick in Form einer Navilock-NL-302U-GPS-Maus rumlag und der blaue Himmel eine gute Sicht auf die Satelliten versprach - was lag da näher als bei einer kleinen Fahrradtour mal ein paar GPS-Daten mitzuloggen.Da ich nicht nur einfach loggen (gpslogger oder so, Zugriff auf die Maus mit gpsd, eh klar), sondern möglichst auch ein bisschen ansehnliches Kartenmaterial mitführen wollte, verzweifelte ich zuerst daran, OSM mit Mapnik zu rendern, um das Resultat dann in GpsDrive zu nutzen. Es tat nicht so, wie es sollte. Runtergeladene Expedia- oder Google-Maps, alles kein Problem - stur wie ich bin wollte ich aber OSM. Deswegen fiel mir das großartige tangoGPS in die Hände, das meine Ansprüche mehr als abdeckte: OSM-Karten per Klick, Loggen in eine einfache CSV-Datei.
Los gings. Auf dem Bild sieht man den aufgezeichneten Track (grün) auf dem Fahrradweg (blau) rund um ein Hafenbecken. Ähnlichkeiten sind deutlich erkennbar, die Prüfung der OSM-Daten für die abgefahrene Strecke hak ich mal als bestanden ab.
Nimmt man nun die Daten aus dem GPS-Log und schreibt sie quick+dirty nach KML um, kann man sich das ganze dann auch mit GoogleEarth ansehen. Vielleicht schreib ich dafür mal ein kleines Script - da aber in bälde keine Exkursion droht, wofür ich das produktiv einsetzen könnte, nicht grad mehr heute.
(P.S.: dieser Text entstand stilistisch und formal auch mehr als quick+dirty. keinezeitkeinezeit)
19 Juni 2008
alt stadtfest
...ok, es ist mal wieder so weit: Dieses Wochenende bricht in Trier das Altstadtfest los. Für die Anwohner der Innenstadt bedeutete das in den letzten Jahren, sich vom mittäglichen Soundcheck bis zum nächtlichen Zapfenstreich quasi in Endlosschleife die worst-case-setlists der verschiedenen Coverbands anhören zu dürfen und sich erst dann zur Ruhe zu betten, wenn die betrunkenen Ausschankpendler auch ihre letzten Flaschen und Gläser zerschlagen haben.Aber ich will gar nicht meckern, verspricht doch allein das Logo des Festes Interessantes: Schließlich erkennt man hinter den topographisch nicht ganz korrekt angeordneten trierer Denkmalen (Kran vor Porta vor Dom) eine rote Sonne. Darf man demnach auf einen göttlichen Wind, der die einfallenden Mongolen zurückschlägt, hoffen?
Das musikalische Programm soll dieses Jahr jedenfalls angeblich besser werden. Auf den ersten Blick über den Veranstaltungskalender habe ich sogar eine Band gefunden, die ich mir gerne anzuhören bereit bin: SwingerClub treten am Samstag (nach eigenen Angaben um 17 Uhr, die Stadt glaubt noch an 16 Uhr 30) an der Porta auf. Bleibt also doch auf ein Ausbleiben eines Kamikaze zu hoffen.
(Bild: Das im paintbrush-Stil angedeutete Logo des Trierer Altstadtfestes)
12 Juni 2008
Monsunwelle
...wer bisher noch gehofft hatte, die diesjährige 'Schafskälte' würde zur Abwechslung mal ausfallen (Wahrscheinlichkeit knapp über 10%), konnte sich anhand der Temperaturen der letzten Tage und spätestens bei der Wasserballbegegnung Schweiz vs. Türkei gestern Abend selbst davon überzeugen, daß sowohl an dem lateinischen Spruch "spes semper fallit" als auch an der überzeugenden Regelmäßigkeit dieser Wettererscheinung etwas dran sein muß: Nu isser wieder da, der kleine Monsun, der jahrjährlich so um den 11. Juni über Europa zieht. Kurzgefasst erklärt (in etwa so): Das Festland hat sich schneller erwärmt als das Meer, die warme Luft steigt über dem Land auf, die kalte sinkt über dem Meer ab. Der Druckunterschied (H-T) sorgt dann dafür, daß die kalte Luft vom Meer über das Festland zieht und hier für Kälte und Regen sorgt.
Da haben wir also dann den Salat: Steht für Deutschland ein Länderspiel um den 11. Juni an, lohnt es sich evtl., neben Mallorca auch auf den Färöer-Inseln ein Traininglager aufzuschlagen.
Nachtrag: OK, in Klagenfurt scheint es eher schwülwarm als schafskalt zu sein - würde das Spiel jedoch in den regnerisch-kalten Mittelgebirgen ausgetragen, könnte es kaum schlechter laufen.
14 Mai 2008
ich habe mich vertan
...gut, doch kein Gewitter, doch kein Regen. Um es mit Helge Schneider zu sagen:"Ich soll auf den Markt, soll was leckeres einkaufen gehen für zu Hause.
Die Frau hat mir einen Zettel geschrieben doch ich habe ihn vergessen.
Ich kaufe 200 Gramm Kartoffeln und vier Doppelzentner Mailänder Salami.
Als ich nach Hause komm', haut mich meine Frau mit der zusammengerollten Zeitung, damit ich nicht handscheu werde.
Ich habe mich vertan.
Habe mich vertan."
Wär ja auch noch schöner, wenn sich das Wetter neuerdings nach meinen Befürchtungen richten würde.
Labels: Wetter
vor dem Sommergewitter
...ich sag mal so: wär ich der junge Familienvater mit den drei kleinen Kindern, ich würde mir das Abendessen im Restaurant jetzt nicht mehr nach draußen bringen lassen. Stell ich mir irgendwie unpraktisch vor, mit 'große Currywurst mit Pommes', zwei mal 'Kinderteller Pinoccio' (3 Röstbratwürstchen) und 'Kinderteller Flipper' (Fischstäbchen mit Ketchup) in den Händen vor dem einsetzenden Starkregen ins Trockene zu fliehen. Aber jeder, wie er will. Außerdem ist es durchaus möglich, daß ich die Niederschlagswahrscheinlichkeit für heute abend zu hoch einschätze - egal.Ich bleibe jedenfalls erstmal im Trockenen sitzen und teste die momentan ge-hype-te 'semantische' Suchmaschine Powerset. Leider funktioniert das Ding nicht so, wie von mir erwartet: Man kann dort zwar natürlichsprachliche Fragen eingeben, doch leider zerhackt das Ding diese Frage dann wohl doch in Suchstrings und bestenfalls Phrasen. Beinhaltet die Suchanfrage z.B. ein 'I' (ich), finden sich in den Suchergebnissen u.a. auch 'World War I' - Suchfrage nicht verstanden? Sind solche Suchanfragen nicht vorgesehen (wär ja verständlich)? Ein entsprechender Hinweis wäre aber trotzdem nett. Wie sich Powerset momentan zeigt, macht es den Eindruck, als könne man mit einer einfachen und-verknüpften Stringsuche über die Wikipedia ebenso gute Resultate erreichen. Schade irgendwie, aber warten wir mal ab, wie sich das Ding noch entwickelt.
25 März 2008
Schneemannbaun!
...neulich war ich schneemannbau'n. Also fast. Der Schneemann sollte auf der verschneiten Hochwaldwiese (unten im Bild) entstehen, leider zogen am Himmel (oben im Bild) sofort wieder schneegefüllte Wolken auf, die sich auch prompt auf mir entluden. Und das zu Verfügung stehende Materiel (unten im Bild) war auch alles andere als pappig, so daß sich überhaupt keine Kugel formen ließ. Und kalt war das Zeug! Und der Wind! An den beabsichtigten Standort (Bildmitte) darft man sich den geplanten Schneemann jetzt dazudenken...Ich weiß nicht, wie ich sowas vor 20 Jahren zu Stande bekommen konnte, heute bin ich jedenfalls furchtbar verweichlicht.
10 Juli 2007
03 Juli 2007
Ein kurzer
...Stromausfall ist und bleibt ein Stromausfall. Der kann so kurz sein, wie er will, spätestens seit dem Informatikkurs in der Mittelstufe weiß man: Stromausfall bedeutet für einen Rechner, daß der Arbeitsspeicher nachher leergeputzt daherkommt. Na, wenn da mal nicht ein Blitz in ein Umspannwerk eingeschlagen ist - Gewitter mal wieder. Zerrissen hat es hier nichts, das Betriebssystem reagierte mit einem gepflegten 'was war das denn? Erstmal die Platten prüfen', das wars dann aber auch schon. Sowas nervt beim Arbeiten dann aber doch, ich brauch' eine USV oder ein Laptop. Oder erstmal Schlaf.
25 Juni 2007
Zur Großwetterlage der Nation
...eben ist wieder ein heftiges Gewitter über die Stadt gezogen. Da erlebt man den Klimawandel ja praktisch hautnah. Ein Gewitter mit Starkregen nach dem anderen - wann gab es das denn vorher schonmal? Das ist doch nicht normal hier im Sommer. Könnte man meinen, ist jedoch eher Quatsch. Also, von ein paar Gewittern auf den Klimawandel zu schließen. Ich bitte um Berichtigung, wenn ich mich irren sollte, aber das Wetter momentan ist wohl eher typisch für eine zyklonale Westlage. Schauer, dann wieder ein Zwischenhoch. Im Winter freut man sich über diese (eigentlich sehr häufige) Wetterlage wegen der milden Luft, für den Sommer kann diese aber etwas zu kühl sein. Aber insgesamt alles im normalen Bereich. Andere gehen weiter und bescheinigen, daß sich auch die Temperaturanstiege der letzten Jahrzehnte durchaus im normalen Bereich bewegen. So über einen längeren Zeitraum betrachtet. Und das ist ja schließlich 'Klima' - Wetter, über einen längeren Zeitraum betrachtet (mal vereinfacht dargestellt). Und entsprechende Untersuchungen über die 'Klimalüge' wird man sich wohl inzwischen in Gold aufwiegen lassen können - was aber kein Tip für Klimatologen ohne festes Einkommen sein soll.
26 Mai 2007
Donnerwetter
...wird diese Tage ja schon zur Tradition. Auch die Passanten in der Innenstadt wissen inzwischen, was es bedeutet, wenn sich der Himmel über ihnen dunkelblaugrau färbt: Die Einkäufe abbrechen, das Auto möglichst in einem Parkhaus abstellen und einen Ort aufsuchen, an dem man ein Dach über dem Kopf hat. Gestern sah das noch anders aus: Durchnässt umherirrende Menschen wohin das Auge blickte - fast so, als hätten sie vergessen, daß es möglich ist, daß Wasser aus dem Himmel fällt. Heute sah der vorgewitterliche Abendhimmel wieder sehr besorgniserregend aus, gegenüber gestern war das heutige Gewitter jedoch mehr als durchschnittlich.
Trotzdem habe ich den alten Fotografenrat beherzigt, daß man, wenn es dunkel ist, einfach ein Foto mit Blitz machen soll. Der recht lange anhaltende Regen bedeutete dann aber leider ein DFB-Pokalspiel mit vielen Dropouts im Bild. Für das Spiel selbst dürfte dieses Gewitter recht egal sein, momentan hat es wohl die Linie Bonn-Frankfurt Richtung Nordosten passiert - das Spiel bedarf ja inzwischen eh keiner weiteren Entladungen mehr.Gewitter-Live-Blogging gibts übrigens auch drüben bei Kim-Björn Becker.
Alle Wetter
...man wundert sich ja teilweise schon, wenn eine Wetterprognose dann auch wirklich stimmt: "[...] unwetterartige Gewitter [...] Starkregenschauer [...] Hagelschlag"* - aber Hallo! Das, was hier eben abging, das nenne ich Sommergewitter. Da lag die Unwetterzentrale mit ihren Warnstufen rot bis violett nicht falsch.
(* Quelle: moselwetter.de)
Labels: Wetter
13 Mai 2007
09 Mai 2007
Regen
Endlich hat sich das Wetter wieder den Umständen angepasst oder, wie Schmitzchen schreibt, der April wird halt im Mai nachgeholt. Was soll man da machen? Backups...
Das Bild stellt einen verzweifelten Versuch dar, für schlechtes Wetter zu werben - eigentlich hätte ich auch den Vorteil hervorheben können, daß bei diesem Nieselregen das Pressluftgehämmere vor meinem Fenster ausbleibt, aber das nur nebenbei.
26 April 2007
warm
...nur zwei Dinge zum Klima, da das Wetter momentan so schön dazu passt und, damit nicht wieder jemand 'hättest du vorher mal was gesagt und nicht erst jetzt, wo es zu spät ist' meckern kann:
- Die Städte brauchen m.E. mehr Bäume (Schatten und Verdunstung) und evtl. Grünanlagen, dann sterben vielleicht auch weniger Städter an Hitze - dezentrale Bewässerung am besten gleich mit einplanen.
- Jetzt schon für mehr Trinkwasserspeicher (Stauseen oder Besseres) sorgen, um künftige 'Dürreperioden' zu überbrücken (z.B. für die Landwirtschaft).




