19 Dezember 2015

Der Haselnüsse für Aschenbrödel

Servicepost: Ja, der Film läuft auch diese Weihnachten auf fast allen Öffentlichen rauf und runter.
20.12. 13:30 ARD
24.12. 12:10 ARD
24.12. 14:40 WDR
24.12. 20:15 EinsFestival
24.12. 23:15 HR
(Und so richtig schön bekloppt wird es dann am ersten Weihnachtsfeiertag, wenn mehrere Sender den Film quasi gleichzeitig zeigen:)
25.12. 08:35 BR
25.12. 08:40 EinsFestival
25.12. 08:50 NDR
(Gibt es noch irgendwen, der BR empfängt, aber kein NDR? Auf Astra gibt es beide Sender, im Kabelfernsehen auch. Analog ist abgeschaltet. DVB-T vielleicht?)
26.12. 09:00 RBB
26.12. 16:15 MDR
27.12. 23:15 SWR


Wie man mir mal erklärte läuft dieser Film, der überhaupt nicht an Weihnachten spielt und inhaltlich nichts mit Weihnachten zu tun hat an den Feiertagen, weil er im Schnee spielt. Und wie man leicht erkennen kann, wenn man mal aus dem Fenster blickt, hat Weihnachten sehr viel mit Schnee zu tun. Na dann!
Aber ich will mich ja nicht beschweren. Das Fernsehprogramm an den Feiertagen ist halt so traditionell, da kommen doch neben dem kleinen Lord und Co. bestimmt auch die anderen üblichen Weihnachtsfilme...

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24 Dezember 2014

Weihnachtsprogramm

ja, ok, mir hätte schon vorher klar sein sollen, daß ich besser nach "Stirb Langsam" gesucht hätte um mein Feiertags-Standard-TV-Programm zusammenzusuchen.
Kann es sein, daß diese Weihnachten nur "Stirb Langsam II" gezeigt wird? Und dann auch noch um 20:15, also wahrscheinlich in einer gekürzten Version? Unmöglich!
Ich schlage deshalb vor, die schöne Tradition zu begründen, "Die Hard" zu einer festen Zeit an Heiligabend (22:00h? 0:00h?) auszustrahlen - und vielleicht den zweiten Teil gleich anschließend. Wenn man sich ansieht, was an Weihnachtsprogramm schon vorher verschossen wurde (Der kleine Lord, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel) und wie einfallslos die Programmgestalter sonst sind (Heiligabend mit Carmen Nebel, Asterix der Gallier), dann müsste ein fester Termin eigentlich frei sein. Und ja, ich denke da an eine Art "Dinner for one" für Weihnachten, aber zu einem festen Termin, an dem auch alle nach dem Weihnachtsbraten wieder Zeit haben. Aber ich habe wahrscheinlich nur ein seltsames Faible für komische Traditionen.

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08 Juni 2011

fontfail

...ich bin ja kein Designer oder Drucker und habe mit Typografie eigentlich nichts am Hut, aber als ich vorhin die Trikots der Nationalmannschaft für die kommende WM sah, klappte mir doch die Kinnlade runter. Eigentlich sind die Trikots recht schlicht und ganz OK, würden diese nicht durch die Beschriftung total verschandelt. Für die Spielernamen und -nummern hat sich jemand offenbar in der Schriftartenkiste vergriffen und einen Font gewählt, der eher in Richtung ComicSans als in Richtung seriös und/oder schön tendiert. Ich bin ja eigentlich nicht pingelig was Schriftarten angeht, aber das geht nun wirklich nicht.
Lieber DFB, war das jetzt einfach Zufall, schlechter Geschmack oder gehört dieses Trikotdesign zu der Vermarktungsstrategie "Wir machen hier ne super lustige Fußball-WM. Happy, happy, joy! Jetzt sogar mit Frauen! Ne, echt, schmeisste dich weg!". Das kommt jetzt ein bisschen komisch rüber, da die Spiele der Herrenmannschaft immer so aufgeblasen werden, als ginge es um eine todernste, nationale Aufgabe, um das Heil und den Fortbestand der teutschen Kultur und Volksseele. Ist vielleicht nicht so gemeint, kommt manchmal aber so an - und ist ja vielleicht auch nur wieder Teil einer albernen Marketingstrategie... aber ich weiß wirklich nicht ob ihr "Schweinsteiger" oder "Lahm" ausgerechnet in ComicSans auf die Trikots drucken würdet, wenn die Herren eine WM im eigenen Land spielen - korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.

Update (26.6.2011): Bei der verwendeten Schriftart handelt es sich wohl nicht um "Comic Sans" sondern um "Action Man". Gut, ich kenne mich wie gesagt mit Fonts nicht aus, aber bin offensichtlich nicht mehr der einzige, dem diese Auswahl ("Action Man"? Hallo?) eher seltsam vorkommt.

Update (27.6.2011): Ich will ja nicht unken, aber knapp drei Wochen nachdem ich hier mein Unverständnis über die Trikotgestaltung breitgetreten habe, kommt "die Presse" in Gestalt von Vera Kämper auf derwesten.de dann auch auf den Trichter, daß die Trikots der Fußballdamen suboptimal beschriftet sind. Der Kommentar von Kämper endet mit dem (wohl) Lagerfeld-Zitat (keine Ahnung, hat der das mal gesagt?) "Das ist doch ein schlechter Witz". Ähnliches ("das ist doch hoffentlich ein schlechter Scherz" Zitat: ich, siehe Bild) dachte ich mir damals ja auch schon.

(Bild: Screenshotausschnitt ardmediathek.de, Tagesschau vom 7.6.2011, 20h, bearbeitet)

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04 Juni 2011

dropouts, DVB-S und der VLC

...es ist ja mal wieder Rock-am-Ring-Wochenende. Und wie ist das Wetter am Rock-am-Ring-Wochenende? Der guten alten Tradition folgend knallt vormittags die Sonne gnadenlos, mittags ist es dann brüllend heiß, etwas später unerträglich schwül und dann bricht über der Eifel ein Unwetter los, das sich gewaschen hat, es regnet bis in die späten Abendstunden und dann wird es kalt.
Und da dies eine Gesetzmäßigkeit zu sein scheint, wird man mich eher nicht auf dem Rock-am-Ring-Festival auffinden. Ich begnüge mich also mit dem Livestream - und sollten gerade die Söhne Mannheims spielen zappe ich halt durch das übliche Fernsehprogramm.
Bei dem heutigen Rock-am-Ring-Unwetter ist mir mal wieder aufgefallen, wie schlecht doch mein Satellitenempfang während Regen und Sturm ist. Wenn das Bild nicht komplett wegbricht so ist es zumindest mit massig dropouts verziert. Wie man auf dem Bild sieht (links digital, rechts analog) ist mein DVB-S-Bild dagegen großartig. Eigentlich mag ich ja analoges Satellitenfernsehen: Rauschen im Bild gibt einem wenigstens ein verlässliches Anzeichen, wie es um die Empfangsqualität bestellt ist und die Umschaltzeiten zwischen den Kanälen sind gegenüber bei einem Digitalreceiver auch unschlagbar.
Leider wird das analoge Satellitenfernsehen zum 30. April 2012 abgeschaltet, dann muß ich mir eh überlegen, wie ich komplett auf digital umstelle. Heute spiele ich schon mal ein bisschen 2012 und schalte den analogen Receiver ab, TV ohne nervige dropouts gibt es heute mal nur am Rechner, dafür aber digital und mit dem VLC, dem man auch das Anzeigen des Bildes von der SVB-S-Karte beibringen kann. (Wer hätte auch Gegenteiliges gedacht? Der VLC kann schließlich alles.) Hierzu baut man sich am einfachsten eine VLC-Playlist, in der die TV-Programme verzeichnet sind. Das ganze ist z.B. eine XML-Datei (XSPF), die in etwa so aussieht:

usw. natürlich nicht nur für den rbb auf Programmplatz eins (klar, was denn sonst!?), sondern auch für alle weiteren Programme als track. Die Daten in den tags entsprechen den Werten, die man dem VLC auch als Kommandozeilenparameter (dvb-frequency, dvb-srate etc.) übergeben würde. Im Netz findet man auch Scripte, die z.B. eine channels.conf in XSPF umwandeln.

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13 Juni 2010

Praxistest

...nichts gegen Serbien oder Ghana, aber ich werde dieses Spiel wohl hauptsächlich dazu nutzen, den Filter mal in der Praxis zu testen. Inzwischen habe ich den Ton durch meinen Rechner wieder zurück in den Fernseher geschleust. Natürlich gibt es eine minimale Verzögerung, dies fällt aber nur bei den Spielbesprechungen etc. auf, da die Sprache nicht mehr 100%ig lippensynchron ist, für das Spiel selbst ist das furchtbar egal.
Die Vuvuzelas hört man hier jetzt nur noch als Hintergrundrauschen, das sich mit Rufen und Gesängen der Zuschauer vermengt und es ist wahrscheinlich Geschmackssache, ob man den gefilterten oder den originalen Ton bevorzugt. Ich habe auch überhaupt nicht erwartet, die Vuvuzelas irgendwie komplett rausfiltern zu können, das dumpfe Rauschen, das nach dem Filter übrig bleibt, empfinde ich jedoch als angenehmer als das hohe Surren - auch wenn durch die Filter natürlich auch die Tonqualität z.B. des Kommentars leidet.
Mal sehen, wie lautstark sich heute Abend die deutschen und australischen Fans gegen den dröhnenden Dauerlärm durchsetzen können...

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Vuvuzela-Filter!

Nachdem ich gestern verzweifelt und recht vergeblich versucht hatte, die Vuvuzelas aus dem WM-Ton rauszufiltern, bin ich heute bei den Surfpoeten auf die Musterlösung gestoßen (siehe Update im letzten Artikel). Ich hab' in Ardour also mal meine Vuvuzela-Spur mit entsprechenden Bandreject-Filtern ausgestattet und das Ergebnis erstaunte. Jetzt brauchte ich das Ganze nur noch für die Liveübertragungen und unter Ubuntu, deshalb, wie gestern angedeutet, JackRack angeworfen, in QjackCtl das interne Capture mit JackRack verbunden und die Ausgabe von JackJack mit dem internen Playback. Als Filter benutze ich berzeit 4 mal den LADSPA Calf Filter, der u.a. einen 18dB Bandreject mitbringt. Diese Filter stellt man dann auf die Frequenzen 233, 466, 932 und 1864 - und schon sind die Vuvuzelas ganz gut eingedämmt. (Das ganze kann man sich auch anders zusammenbasteln, hauptsache man filtert den Vuvuzela-Grundton und alle Obertöne).

Ich bin noch bei den Feineinstellungen, vielleicht klemme ich noch einen Equilizer dazwischen (hier klingt der Kommentar nämlich noch etwas dumpf), aber: Man hört endlich statt nur der Vuvuzelas auch mal Publikum und Co.

Die Aussage des ZDF, es gäbe beim Ton nur die zwei Möglichkeiten, nämlich 0 und 1, also aus oder an, kann ich inzwischen nicht mehr so ganz nachvollziehen. Es muß ja kein allzu starker Eingriff in den Ton sein, aber eine Möglichkeit, die Vuvuzelas gegenüber den sonstigen Stadiongeräuschen wenigstens ein bisschen abzumildern, ist scheinbar ja doch vorhanden... Oder war das Netz einfach mal wieder schlauer?

Viel Spaß beim Filtern und bei der Feinabstimmung!

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12 Juni 2010

Vuvuzela-Filter?

...ich dachte ja, ich könnte diese nervigen Uweseelers Vuvuzelas zumindest ein bisschen aus den Fußballübertragungen rausfiltern, aber bin mit meinem Vorhaben eher gescheitert. Schaut man sich die Spektralanalyse von einem kommentierten WM-Spiel (weiß) an, und vergleicht, was daran alles allein das Getröte der Vuvuzelas ist (rot), sieht man, daß die Dinger über das ganze Frequenzspektrum quäken. Eigentlich wollte ich mit JackRack und LADSPA-Filtern dafür sorgen, daß die Vuvuzelas sich wenigstens nicht ganz so nervig in den Vordergrund drängen, die Ergebnisse (per try and error) waren aber eher enttäuschend - naja.
Die Holzhammermethode, das Tröten als Rauschen zu definieren und danach mit einem Rauschfilter rauszuschneiden, funktioniert natürlich besser (obwohl sich der Kommentator danach anhört, als würde er durch einen nassen Waschlappen sprechen), aber so eine Rauschunterdrückung ist wahrscheinlich kaum als Filter möglich - oder gibt es so etwas?
Ich gebe aber natürlich gerne zu, daß ich alles andere als vom Fach bin. Wer also Tipps und Hinweise hat, wie man den Ton der WM-Übertragungen erträglicher machen kann, immer her damit...
... aber, ich seh grad, das ZDF bekommt das selbst auch nicht hin: "'Wir können zwar bestimmte Frequenzen herausfiltern, aber kein Frequenzgemenge', sagt Vitino Zoiro, Chef der ZDF-Fernsehtechnik." - na dann stehen die Chancen wohl wirklich eher schlecht.

Update (13.6.): Eine sehr schöne Lösung findet sich bei den Surfpoeten. Das Ergebnis ist überzeugend. Dort hat man herausgefunden, daß die Vuvuzelas bei 233, 466, 932 und 1864Hz liegen (Grundfrequenz Ais und Obertöne) - also so, wie man es auf obigem Bild an den Spitzen des roten Graphen m.E. auch schon ganz gut hätte erkennen können. Der Trick ist nun, diese Frequenzen mit Bandreject-Filtern auszublenden. Wie ichs mir dachte: Der Lösungsweg war nicht ganz falsch, man brauch halt nur jemanden, der sich auskennt.

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07 Juni 2010

Schöne Grüße vom Dach (reloaded)

...gestern blieb die Glotze aus. Es gab nicht nur mal wieder eh nichts zu sehen, nein, es gab überhaupt nichts zu sehen. Das lustige Unwetter, das gestern Nachmittag über das Land zog hat meinem Satellitenempfang den Rest gegeben. Das eh schon mit Dropouts übersättigte Fernsehbild hatte sich in ein einziges Rauschen verwandelt. Zuerst dachte ich, der Sturm hätte vielleicht die Schüssel vom Dach gerissen, dem war aber nicht so. Jegliches Hin- und Herbiegen und verzweifeltes Ausrichten führte nur zum schlechten Empfang von Pro7 und 3Sat. Das hätte mir zwar die Simpsons gerettet, aber für die Fußball-WM wäre eine so eingeschränkte Programmwahl inakzeptabel gewesen. Offensichtlich hatte das LNB (B) im Starkregen seinen Geist aufgegeben. Die Marschrichtung stand also fest: Schnell das Ersatz-LNB ausgemottet und angebracht (A). Da sich die billige LNB-Halterung aus Plastik schon vor Jahren der Witterung ergeben hatte, kamen hierzu Draht und Ducttape (was auch sonst?) zum Einsatz (D).Das Ausrichten einer Schüssel kann nervig sein. Man braucht schlimmstenfalls einen Handlanger, der mit Funktelefon oder CB-Funk vor dem Fernseher sitzt und ständig sowas wie "ja, nein, besser, nu is wieder weg, ja, jetzt ja, bisschen, weg, moment, ja" ruft, oder (besser) selbst einen Bildgeber auf dem Dach. In Ermangelung eines tragbaren Fernsehers und Receivers und/oder Stromanschluß tut es aber auch ein Klapprechner (C). Einfach den Receiver an den Rechner gestöpselt, Router mit WLAN angeschmissen, und das Fernsehbild mit xampp oder skype übertragen. Schon kann man auf dem Dach in aller Ruhe die Schüssel so ausrichten, daß Bild und Ton stimmen.

Das Ende vom Lied: Juhu, ich habe wieder Fernsehempfang, die WM kann kommen! (Aber bitte nicht nochmal so ein Sommergewitter, daß mir meine empfindliche Anlage zerlegt)

(Nachtrag: ich wusste doch, daß ich Ähnliches schon einmal geschrieben hatte - naja, in 2,5 Jahren gibt es dann vermutlich den nächsten Satellitenschüssel-Artikel... Interessante Erkenntnis nebenbei: Im Sommer schraubt es sich draußen viel angenehmer als im Winter.)

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20 Mai 2010

Champions League - Turbine Potsdam vs. Olympique Lyon

Für alle, die sich auch über die winzig kleine Spielstandseinblendung während des Champions-League-Finales geärgert haben, hab ich das Ding hier mal vergrößert.

Achso, ja: Besser wird's dadurch natürlich nicht.

Bild: Screenshotausschnitt ZDF, CL-Liveübertragung

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01 April 2010

"April, Apr*boom*"

Hieran kann ich irgendwie nichts besonderes finden. Mein Fernsehbild sieht immer so aus (siehe Bild) - oh, da läuft möglicherweise momentan eine ganz nette Zeichentrickserie...

P.S. Wer das Zitat aus der Überschrift kennt, darf es 100x an der Tafel abschreiben.

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05 August 2009

SynchronsprecherInnen und so...

Bibi Blocksberg, also Susanna Bonaséwicz, ist ja nicht nur Fran Fine (Fran Drescher) in 'Die Nanny', sondern bekanntlich auch Prinzessin Leia (Carrie Fisher) in der Starwars-Trilogie. Die Hörspiel-Wendy, also Ranja Bonalana, ist die Paige Clark aus 'Ellen' bzw. die Joy Stark aus 'Ehe ist ...' - also die Halbschwester von Carrie Fisher, nämlich Joely Fisher. Daraus folgt natürlich nicht, daß Wendy die Halbschwester von Bibi Blocksberg ist - eher noch könnte man behaupten, Wendy sei Renée Zellweger als Bridget Jones, obwohl jene, also die Renée (nicht die Bridget) aber auch gerne mal von Sandra Schwittau gesprochen wird, die einem als Bart Simpson bekannt sein sollte - bzw., wenn man die Simpsons nicht kennt, dann vielleicht als Marla Singer (Helena Bonham Carter) aus 'Fight Club'. Worauf wollte ich hinaus? Richtig: Nicht nur Sandra Schwittau ist Renée Zellweger, sondern (z.B. in 'Jerry Maguire') auch Ulrike Stürzbecher, die man als Anne Heche aus 'Ally McBeal' oder 'Men in Trees' kennt, also hört. Oder andersrum. Oder so. Ursula Stürzbecher ist aber auch Ursula Buffay (Lisa Kudrow) in 'Friends' (nicht aber in 'Verrückt nach dir'), obwohl die Phoebe Buffay (auch Lisa Kudrow) Maja Dürr ist. Und obwohl man eigentlich Nadja Reichardt als Rachel Green (Jennifer Aniston) in 'Friends' kennt, wird letztere eher die Stimme von - na, von wem wohl? - Ulrike Stürzbecher gegeben, so z.B. auch in der einen Episode von 'Ellen'. Da Anne Heche in 'Ellen' die Karen gibt, stellt sich mir die Frage, ob sie in dieser Serie evtl. mit der selben Stimme spricht wie Jennifer Aniston - was ja durchaus denkbar wäre. Vielleicht hat man Anne Heche aber auch eine andere Stimme gegeben. Hank Azaria spricht in 'Friends' als David (der Freund von Phoebe) schließlich auch mal mit der Stimme von Ilja Richter, mal mit der von Erich Räuker und mal mit der von Mahoney aus 'Police Academy' (also der von Frank Schröder) - wobei er vorher als Nat in 'Verrückt nach dir' noch von Tobias Lelle, also dem Woody (Harrelson) aus 'Cheers' gesprochen wurde - und auch danach wieder bei z.B. den Simpsons als Apu oder John Frink. Aber warum nicht? Jennifer Garner wird bei ihrem Auftritt in 'Chaos City' schließlich auch ausnahmsweise von Katja Primel, also dem Otto aus 'Benjamin Blümchen' gesprochen. Und hier schließt sich der Kreis, denn Karla Kolumna spricht bekanntlich sowohl bei 'Bibi Blocksberg' als auch bei 'Benjamin Blümchen' mit der Stimme von Gisela Fritsch - alles also ganz logisch und konsequent.

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04 Juni 2009

Jubiläums Woche

...da zappt man sich abends durch die Programme, und dann das: "Achtung Kontrolle" auf Kabel1 hat einjähriges Jubiläum - das wird zumindest unten links im Bild als Logo mit Lorbeerkranz eingeblendet. Na dann herzlichen Glückwunsch. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre feiert Kabel1 dieses Ereignis auch noch mit einer ganzen "Jubiläums Woche". Um den Zuschauer davon in Kenntnis zu setzen, wird oben links noch ein Logo eingeblendet (siehe Bild). Bei aller Liebe zu eingeblendetem unnützen Schnickschnack im Fernsehbild (Senderlogo, Börsenticker, bimmelndes Programmvorschaugehampel, Hinweise auf 'Servicenummern' und Gewinnspiele) und das Deppenleerzeichen mal außen vor: Hätte sich Kabel1 mit dem bärigen "Jubiläums Woche"-Logo nicht ein bisschen mehr Mühe geben können? Ich mein ja nur so...
(Bild: Bildausschnitt Kabel1 aus "Achtung Kontrolle" vom 4.6.2009)

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26 Juli 2008

Programmgestaltung

...ich halte es prinzipiell für eine großartige Idee der Öffentlich Rechtlichen, digital noch ein paar weitere Sender anzubieten (EinsExtra, ZDFdoku, ZDFtheater etc.). Ich habe nur noch nicht so ganz verstanden, warum man sich dort so wenig Mühe mit der Programmgestaltung macht: Auf dem ZDFtheaterkanal laufen ein paar wenige Sendungen in heavy rotation - nur wöchentlich scheint da mal eine neue Sendung hinzuzukommen, die dann auch für ein, zwei, drei Wochen immer und immer wiederholt wird. Gegen die ein oder andere Wiederholung hab ich ja gar nichts, aber haben ARD und ZDF nicht mehr als genug Material in den Archiven, um auch auf ihren digitalen Sendern ein etwas abwechslungsreicheres Programm anzubieten? Oft kommt es einem so vor, als würden die digitalen Spartensender etwas lustlos mit Programm bestückt. Ein kleines Beispiel? Sehr gut finde ich ja, wenn man alle 6 Folgen Ijon Tichy hintereinander ausstrahlt (auf ZDFdoku vor ein paar Tagen, heute und morgen wieder), seltsam ist jedoch, warum man die sechste Folge dann gleich zweimal hintereinander zeigt. Das wirkt ein bisschen wie "so viel Sendezeit, so wenig Ideen und irgendwie keine Lust"
(Bild: Screenshot TV-Browser)

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03 Juni 2008

neues Hobby

...Zusammenhänge im Fernsehprogramm finden, die wahrscheinlich gar keine sind.

(Bild: Screenshotausschnitt TVBrowser)

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29 April 2008

Herr Pilipenko und sein U-Boot

Herr Pilipenko und sein U-Boot (NDR):
"NDR - Herr Pilipenko und sein U-Boot
28.04.2008 23:45-01:15
Am liebsten ist Wladimir Pilipenko in seiner Werkstatt. Hier hat er in den letzten 30 Jahren Tage und Nächte verbracht und sich ein U-Boot gebaut, aus Schrottteilen. Mitten in der ukrainischen Steppe."

Spitzendoku grad' auf N3:
Herr Pilipenko taucht, und das ganze Dorf steht dabei und bangt - und auch ich hatte berechtigte Angst, daß Herr Pilipenko in seinem Schrott-U-boot ersäuft - aber (Achtung Spoiler!) Herr Pilipenko taucht wieder auf, das U-Boot wird mit einem Lada Niva aus dem Wasser gezogen und am Abend gibt es zur Feier Schaschlik und Wodka. Testlauf bestanden.
Da der nächste Tauchgang im offenen Meer stattfinden soll, läd Herr Pilipenko das U-Boot auf einen Laster und macht sich mit einem Freund, einer Decke, einem Handtuch (Don't Panic!) und Socken auf den Weg. Unterwegs philosophieren die beiden über Fische: "Fische sind das Problem des Jahrhunderts" (Problem sie zu fangen, Problem auf sie aufzupassen, Problem sie zu verkaufen...) und trinken reichlich Wodka auf ex (und essen danach natürlich eine Tomate - das gehört wohl so).
Am Meer angekommen macht sich Herr Pilipenko trotz 30jähriger Bauzeit nicht wirklich Gedanken, wie er sein U-Boot wieder aus dem Wasser ziehen will. "Ich hab's satt", sagt Herr Pilipenko, "wenn es nicht klappt, versenken wir es und fahr'n nach Hause"...

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06 Februar 2008

nerv!

...ich weiß überhaupt nicht, was mich momentan am meisten nerven soll: Die Sportkommentatoren, die das Länderspiel gegen Österreich schon vor dem Anpfiff als gewonnen wähnen, die Aschermittwochsreden unserer Volksvertreter (kaum ist Karneval vorbei, schon meint so mancher Politiker, besonders witzig werden zu müssen - Hallo? Was'n das für'n sch*** timing, bitteschön?) oder doch der alles entscheidende 'super tuesday', der dann doch irgendwie nicht so wichtig war. Was war noch? Ach ja: Der DAX-Crash - wahrscheinlich nur so gehyped, um Otto Kleinanleger seine letzten Volksaktien zum Sonderpreis aus der Tasche zu ziehen - und natürlich 'Flocke', das epigonale Boulevardblatt-Kindchenschema (wir erinnern uns: Das Original ist inzwischen eine blutrünstige Bestie). Vielleicht sollte ich mal ein paar medienfreie Tage, besser Wochen einlegen...

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25 Januar 2008

und schöne Grüße vom Dach

...ich bin momentan auf das Einrichten von Satellitenschüsseln nicht sehr gut zu sprechen: Der lange Weg zum ungestörten Bild führte über die Erkenntnis, daß auf der angenommenen Position (31° Elevation, 163° Azimuth, -3,2° Polarisation) kein Satellit zu finden ist und stundenlanges "besser?" - "nö" - "jetzt?" - "schlechter" - "und jetzt?" - "nö" - "nichts?" - "ah jetzt, ach ne, wieder schlecht" - "jetzt hatte ich doch garnichts verstellt... hm, besser?" - "ganz weg" bis fast zur kompletten Verzweiflung. Immerhin kann man sich jetzt digital über den Empfang der letzten noch fehlenden Sender (Mtv, Viva, Comedy Central - war's das wert?) und analog über das Fehlen der störenden Dropouts (warten wir mal bis zum nächsten Sturm oder Starkregen) freuen. Für die Schüssel heißt es in dieser Ausrichtung jedenfalls: 'Besser geht 's nicht' und 'never change a running system', also Finger weg.

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24 Januar 2008

aus der Austastlücke

...Ende letzten Jahres ärgerte ich mich noch darüber, daß mehrere Privatsender ihre Programminformationen ab 2008 über eine VG vertreiben und somit freie EPGs diese Daten nicht mehr kostenlos anbieten können. Möchte man sich eine Programmübersicht zusammenstellen, in der diese Sender trotzdem auftauchen, hilft einem evtl. eine Technik aus den 90ern weiter: NexTView ist ein EPG-Standard, dessen Daten zusammen mit dem Videotext - und zwar auf der Videotextseite 1DF - in der Austastlücke des analogen Fernsehsignals übertragen wird. Man benötigt also eine videotextfähige TV-Karte (vbi0), den nexTView-Decoder nxtvepg und den Sender Kabel1, da dieser eigentlich der letzte ist, auf dem noch ein EPG mit deutschen Sendern per nexTView übertragen wird. Um die gesammelten Daten dann im TV-Browser anzeigen zu lassen gab es mal das inzwischen leider nicht mehr weiter entwickelte und mit neuen TV-Browser-Versionen nicht kompatible Plugin 'Nxtvepg' - momentan wird aber an dem neuen Plugin 'NextView4TVBrowser' gewerkelt (siehe TV-Browser-Forum).
Daß die Beliebtheit der nexTView-Daten mit Jahreswechsel stark zugenommen hat, darauf deutet die Downloadstatistik von nxtvepg hin (siehe Bild, Ausschnitt aus dem Graph bei Sourceforge).

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19 Dezember 2007

von den Lebenden!

...ab dem ersten Januar wird nun die Benutzung der Programminformationen der in der VG Media zusammengeschlossenen Sender ("die Privaten") kostenpflichtig: "[...] (Nutzung) von Bild- und Wortmaterial der Fernsehmitgliedsunternehmen der VG Media gemäß Anlage 1 zum Zwecke der Ankündigung und Bewerbung von Fernsehprogrammen in elektronischen Programmführern (EPG) [...]" (siehe hier (PDF)). Für Gerätehersteller heißt das ab Januar 3€ pro Gerät, für Internet-EPGs wie den TV-Browser bedeutet das, daß demnächst nur noch das Programm der öffentlich-rechtlichen (bzw. nicht-VG-Media-) Sender angezeigt wird. Wollen die Privatsender eigentlich überhaupt noch, daß man deren Programm konsumiert? Wenn ja, warum darf ich mich denn dann nicht über deren Programmangebot informieren? Oder anders: Da macht jemand kostenlos für deren 'Produkt' Werbung und die kommen auf die Idee, den dann noch dafür bezahlen zu lassen... Komisch. Was kommt denn als nächstes? Wird bald auch die Fahrplanauskuft des ÖPNV kostenpflichtig, oder die Auskunft über die Abfuhrtermine der Müllabfuhr?

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30 September 2007

Finale

...oho! Finale ohohoho!
14:00 Uhr, es geht los. Ich hoffe mal ganz stark auf einen besseren Kommentar als beim Halbfinale. Die Nationalhymnen... Oh, Brasilien, stimmt, das weckt Erinnerungen.
23. Minute: Pfosten. Ohjeohjeohje. Glaubt man dem Kommentator, dann spielen hier "Schnelligkeit und Technik gegen das Kollektiv". Was pfeift die Schiedsrichterin denn da? Nervenzusammenbruch.
32. Minute: Jetzt lasst euch mal nicht eintüten.
38. Minute: 'Lingor kaputt treten' ist die neue brasilianische Strategie, oder was?
44. Minute: 'Die deutsche Mannschaft hält dem Tempo der Brasilianer nicht stand' meint der Kommentator. Hat denn jemals eine deutsche Mannschaft dem Tempo der... egal.
Halbzeit- und Kaffeepause.
Meinert fordert mehr Ballbesitz. Keine schlechte Idee - also bei Fußball so generell, oder?
48. Minute: Jetzt reicht's aber langsam. 'Zurücktreten' wär ne Alternative.
52. Minute: So muß das sein.
55. Minute: Jetzt wird auch noch gemeckert. Schauspielern, meckern und selber unfair spielen. Kein Foulspiel - das nennt man Abwehr, gewöhnt euch dran.
63. Minute: Oh, mist.
64. Minute: Natürlich hält die den! Natürlich!
67. Minute: Plötzlich pfeift die Frau auch, wenn es überhaupt keinen Grund dazu gibt? 'Schiri, wir wissen, wo dein Auto steht'... Angerer nochmal. Jetzt macht keinen Scheiß.
76. Minute: Na, vergeht die südamerikanische Spielfreude langsam? Müller für Behringer? Hm... 'Jetzt muß das zweite Tor her' - und fünf Mark ins Phrasenschwein.
80. Minute: Bajramaj für Smisek - klar. Jetzt nur nicht auf Aussitzen spielen.
86. Minute: Ich hasse das, wenn der Kommentator den Titel schon vergibt, bevor das Spiel abgepfiffen ist... WAH? JAAAAA! 2:0!
90. Minute: Frustfouls? Pfff. Vier Minuten Nachspielzeit.
Nachspielzeit: Jetzt pfeif doch ab!
Aus, aus, aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister! Ohne Gegentor. Wir sind wieder wer! ;)

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