04 Juni 2022

libguestfs crashes with softlinked /tmp

libguestfs-test-tool error looks like this:

mkdtemp: /tmp/lvmUv4KRW: No such file or directory
[    1.846456] Unregister pv shared memory for cpu 0
[    1.847678] kvm: exiting hardware virtualization
[    1.848892] sd 2:0:1:0: [sdb] Synchronizing SCSI cache
[    1.850342] sd 2:0:0:0: [sda] Synchronizing SCSI cache
[    1.852824] reboot: Restarting system
[    1.853706] reboot: machine restart
libguestfs: error: appliance closed the connection unexpectedly, see earlier error messages

if the /tmp directory is a softlink. So if you nee more space in /tmp, don't softlink, use mount:

mount --bind /path/to/free/space /tmp


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25 März 2021

digitaler Impfpass

 ...ob es dann tatsächlich Impfdosen gibt, ist doch völlig nebensächlich. Wichtig ist, dass der Impfpass digital ist.

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04 Mai 2017

25-Zone

Meinten Sie: 30-Zone
Nö. Meinte ich nicht. Für Pkw gilt in vielen verkehrsberuhigten Wohngebieten Tempo 30, für Fahrräder gilt es anscheinend, noch beruhigter am Verkehr teilzunehmen. Natürlich gilt für Fahrräder kein generelles Tempolimit, aber wo kann man überhaupt mit dem Rad zügig von A nach B kommen? Auf den herkömmlichen Radwegen jedenfalls meist nicht, da sich diese oft durch Bushaltestellen und über Bürgersteige schlängeln, alle paar Meter Straßen und Einmündungen kreuzen oder von Hindernissen unterbrochen werden.
Das Drama ist bekannt und ein Lösungsvorschlag lautet, dass Fahrräder halt auch auf die Straße gehören. Stellt man sich morgens in Trier zum schönsten Berufsverkehr in die Abgaswolke (durch die viele Grundschüler jeden Tag spazieren), kommt man schnell auf den Gedanken, dass es doch nett wäre, wenn viel mehr Leute auf das Rad umsteigen. Dies wird aber auch weiterhin nicht passieren, wenn man den Radfahrern nur anbietet, gegen Autos, Busse und LKW um den Asphalt der Straße zu kämpfen.
Was muss also zuerst kommen: Mehr Radfahrer, damit eine vernünftige Infrastruktur auch in der Stadtplanung berücksichtigt wird? Oder muss es erst bessere Radwege geben, damit mehr Autofahrer auf's Rad umsteigen?
Für Pendler in die Trierer Innenstadt (oder z.B. aus der Stadt zur Universität) ist der Umstieg bisher eher wenig attraktiv, da zudem noch einige Höhenmeter überwunden werden müssen. Kein Problem, schließlich gibt es ja inzwischen Pedelecs, könnte man einwenden. Leider unterstützen diese Dinger aus einem mir völlig unverständlichen Grund nur bis 25 km/h - bei jeder Geschwindigkeit darüber strampelt man sich auf einem schweren Rad ab und schleppt Motor und Batterie nur durch die Gegend. Die schnelleren S-Pedelecs muss man dann wieder anmelden (das geht ja noch), es besteht Helmpflicht (von mir aus) und (aber jetzt kommt's) dürfen nicht auf Radwege. Auch nicht auf Radschnellwege.
Für Trier hieße das Pendeln mit einem schnellen Elektrobike in die Innenstadt also, dass man auf Landesstraßen oder schlimmstenfalls Bundesstraßen fahren muss, wenn es keine Möglichkeit gibt, sich im Zickzack durch irgendwelche Vorortwohngebiete zu schleichen.
Für den Radverkehr wird also anscheinend eine Geschwindigkeit von 25 km/h angenommen, in Bereichen, in denen der "Radweg" über Bürgersteige geführt ist offensichtlich noch eine weitaus geringere.
Mit diesem Verständnis des Radfahrers irgendwo zwischen Vorschüler mit Stützrädern und Oma mit Einkaufsnetz am Lenker bekommt man halt keinen Pendler aus seinem Auto raus. Da helfen keine markierten Rdwege, wenn sie unbenutzbar sind, da helfen weder Warnweste noch Helm, wenn die Straße den Autos gehört, da hilft kein Elektromotor, wenn er gesetzlich abgewürgt wird und da hilft auch kein Radschnellweg, wenn man ihn mit einem schnellen Rad nicht benutzen darf.

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22 Dezember 2011

Es weihnachtet sehr

...und das merkt man woran? Nein, nicht an dem bisschen Schneematsch oder dem Weihnachtsmarkt, nicht am Spekulatius im Supermarktregal oder dem Einkaufsgetümmel in der Innenstadt, sondern: Am Weihnachtsmannmützchen auf dem Logo des VLC-Players, richtig.

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18 Dezember 2011

Youtubekanal

...die Bundesregierung hat einen. Warum auch immer. Der Regierungssprecher twittert ja schließlich auch. Warum auch immer. Und wenn unsere Bundeskanzlerin auf Youtube spricht, steht im Hintergrund technischer Schnickschnack auf dem Tisch. Warum auch immer.
(Bild: Youtubevideoscreenshotausschnitt "Kanal von bundesregierung")

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20 Juni 2011

Babyklappe Trier

kurz:
Die Babyklappe (oder auch das Babyfenster) in Trier befindet sich in der Böhmerstraße, an einem separaten und unauffälligen Seiteneingang des Kinderheims Ruländer Hof der Vereinigten Hospitien.
Link zur Informationsseite auf vereinigte-hospitien.de
Position der Babyklappe auf maps.google

lang:
Ich bin ja kein regelmäßiger Leser des Trierischen Volksfreunds, habe die folgende Information also über das gelblog aufgeschnappt (vollständigen Text hier lesen):
Wie die Trierer Lokalzeitung schreibt, wurde letzte Nacht ein Neugeborenes in Trier ausgesetzt und glücklicherweise alsbald von Passanten gefunden. In einem Facebook-Kommentar zum Artikel fragt sich eine junge Frau, warum es in Trier (k)eine (sic?) Babyklappe gebe. [...]
Offensichtlich ist die Babyklappe (oder wie es hier heißt das Babyfenster) in Trier nicht so bekannt, wie sie sein sollte. Ich kenne sie zufällig, da ich vor einigen Jahren dort jede Woche mehrfach vorbeigeradelt bin, wüsste sonst aber wahrscheinlich auch nicht, wo sie sich genau befindet. Ich kann mich dem gelblog nur anschließen, daß diese sinnvolle Einrichtung auch im Internet zu finden sein sollte. Wahrscheinlich gibt es die mannigfaltigsten Beweggründe, die eine junge Mutter dazu bringen, ihr Neugeborenes (oft ja nur für eine kurze Zeit) abzugeben, darum soll es hier aber nicht gehen. Vorrangig ist, daß das Kleinkind versorgt ist, tatsächlich aufgefunden wird und schnellstmöglich in gute Obhut kommt.
Bei einer Säuglingsklappe (wie auch bei jener in der Böhmerstraße in Trier) ist dies der Fall, da das Kind zwar anonym abgegeben werden kann, danach der überwachende Dienst jedoch umgehend alarmiert wird, so daß eine (möglicherweise auch medizinisch) notwendige Ver- und Umsorgung sofort erfolgen kann.
Natürlich hilft die beste Babyklappe nichts, wenn nicht bekannt wird, wo sich diese befindet. Und aus genau diesem Grund steht dieser Text im Internet: Um darüber zu informieren, daß sich das trierer Babyfenster in der Böhmerstraße befindet, an der hinteren Hausseite des Ruländer Hofs, anonym und unbeobachtet erreichbar über einen Seiteneingang, an dem es sonst keinen Publikumsverkehr (dort ist tatsächlich nur die Babyklappe und kein Ein- oder Ausgang) gibt und das durch ein kleines Schild an der Mauer gekennzeichnet ist.

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26 März 2011

Wochenend und Sonnenschein

guck mal, die Porta!
Was war noch? Achso, ja: Nazis, Polizeihundertschaften, Gegendemo.
Und Angela Merkel war wohl auch da (egal) - morgen ist ja Landtagswahl.

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16 Oktober 2010

500 Jahre amorphe Welt

...ok, die Überschrift ist reißerisch und deshalb gelogen. Aber so in etwa stimmt sie dann doch: Im November wird dieses kleine aber feine Blog, ursprünglich ein spinoff des technisierten Kinderfressers, fünf Jahre alt und der Post, den Sie, werter Leser, momentan konsumieren ist der Fünfhundertste. Die Posting-Frequenz beträgt also 500 Posts in 5 Jahren, oder 8 Posts pro Monat (kann das überhaupt sein?) und dieses Blog ist damit wahrscheinlich eines der am wenigsten rezipierten und kommentierten, aber trotzdem recht regelmäßig befüllten im deutschen Sprachraum.
Und das ist auch gut so. Dem feierlichen Anlaß angemessen halte ich mal kurz inne und erzähle zwei, drei Dinge aus dem Nähkästchen:
Wie viele Leser tummeln sich hier überhaupt?
Einfache Antwort: Ich weiß es nicht. Irgendwann am Anfang hatte ich noch irgendwelche Statistiken bemüht (schließlich ist man ja neugierig), inzwischen lehne ich das ab und es interessiert mich einfach nicht mehr. Ich kann nur aus der geringen Kommentarfrequenz daruf schließen, daß hier nicht allzu viele Leute aufschlagen.
Andere Blogs, die es schon ähnlich lange gibt, haben aber mehr Leser.
Stimmt. Ich erwarte bei den komischen Themen, die ich hier poste und bei den wenigen Posts aber auch gar keine große, regelmäßige Leserschaft. Ab und an findet dann doch mal ein Leser hier hin, teilweise zu irgend welchen Softwareprojekten von vor Jahren. Ich find' das eigentlich ganz super - so, wie es ist.
Und warum dann überhaupt ein Blog?
In den letzten Jahren ist dieser komische Blog-Hype aufgekommen und dann doch recht schnell abgeflaut. Bestimmte Leute haben sich einen Namen gemacht, viele haben ihre Blogs aufgegeben wie damals ihre geocities-Seiten. Viele haben auch alles aufgegriffen, was momentan kursierte und jedes ytube Video gepostet, das vom Büroclown gerade als E-Mail-Anhang verteilt wurde. Kann man machen, muß man aber nicht. Es ist mir auch völlig wurscht, ob ich hier am Puls der Zeit bin, ob das hier ein Blog ist oder streng genommen nicht. Ich habe schon vor diesem komischen Blog-Hype ins Netz geschrieben und werde es auch wohl weiterhin tun. "Blog" ist nur eine einfache GUI, die mir das recht einfach ermöglicht. Und "Blog" ist ein Anlass, das dann tatsächlich auch noch einigermaßen regelmäßig zu tun. Die Technik? Naja, ich könnte auch irgendwelche Textdateien in den Gopherspace schmeißen - darauf kommt es nicht an.
Werbung? Geld verdienen?
Nö, es reicht schon, daß dieses Blog bei (inzwischen) Google liegt. Das hat historische Gründe und zudem ist man so wohl auch bei den Suchmaschinentreffern ganz gut dabei. Sprich: Eigentlich hätte ich schon längst auf den eigenen Server oder sonst wohin umziehen können, ich bin in solchen Dingen aber immer mehr als zögerlich. Warum sollte ich auch? Wegen Google? Ja, OK, aber das kostet nur wieder Zeit und Nerven.
Wie geht es weiter?
So wie immer, denke ich mal. Wenn mir etwas Bloggenswertes begegnet, dann blogge ich das, wenn nicht, dann nicht. Wenn ich keinen Bock mehr habe, dann schmeiß ich hin, wenn mir etwas besseres einfällt, dann mach' ich das, wenn nicht, dann nicht. Zum 5jährigen gibt es vielleicht einen kleinen Rückblick, vielleicht auch nicht.

Ha! Ich darf (noch) machen, was ich will. Das Internet. Super, oder?

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18 Juni 2010

Taube. Dach. Kein Haiku.

Deutschland wird Weltmeister, sagt die Presse.

Die Taube sitzt in der Morgensonne auf dem Dach und schaut mir beim Kaffeekochen zu.

Anpfiff ist um halb zwei.

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03 April 2010

Duschradio

...ich hab ja im Bad keine Lautsprecher und ja, das ist oft eher unvorteilhaft. Auch ganz schlecht, daß ich die WDR2-Bundesligakonferenz nur per Sat bekomme. Eine schnelle und pragmatische Lösung musste her: Das eine Funktelefon vor den Lautsprecher, das andere in eine Plastiktüte, Konferenzschaltung, fertig, klappt.

(Ich notier mir das hier nur kurz, damit ich, wenns mal wieder brennt, nicht wieder auf die grandiose Idee komme, einfach die Lautstärke so hochzudrehen, daß die Spielergebnisse noch weit bis hinter der Porta zu hören sind. Ich hoffe, meine Nachbarn wissen das zu schätzen.)

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01 April 2010

"April, Apr*boom*"

Hieran kann ich irgendwie nichts besonderes finden. Mein Fernsehbild sieht immer so aus (siehe Bild) - oh, da läuft möglicherweise momentan eine ganz nette Zeichentrickserie...

P.S. Wer das Zitat aus der Überschrift kennt, darf es 100x an der Tafel abschreiben.

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18 Dezember 2009

ach so...

Endlich schien eine plausible Erklärung für die doch teils kuriosen Presseerklärungen des Vereinspräsidenten in den letzten Wochen gefunden zu sein.

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24 September 2009

taktisch "klug" wählen

...ich habe mich neulich ja schon ein bisschen darüber aufgeregt, daß sich offenbar die Meinung durchsetzt, Wählerstimmen für "Sonstige" seien verschenkt und - noch schlimmer - man unterstütze damit dann die ein oder andere Regierungskoalition. Es klingt ja auch alles so logisch: Man will Schwarz-gelb verhindern oder die große Koalition, man muß jenen wählen um diesem eins auszuwischen, man wählt X, weil Y eh keine Chance hat.
Hinter diesen Überlegungen stehen natürlich die schon vor der Wahl von den Parteien angekündigten Koalitionsabsichten, die immer wieder nachbohrenden Medien und die Fülle der Umfragen im Vorfeld der Wahl.
Alles schön und gut, aber schauen wir uns doch mal an, wen man nach all diesen Überlegungen dann taktisch wählen müsste:
Wie gesagt, die "Sonstigen", die keine Chance haben in den Bundestag einzuziehen, fallen alle weg. Eine Stimme für eine dieser Unsinnsparteien ist weggeworfen und verschwendet.
Die Linke braucht man ebensowenig wählen, da sich die SPD gegen eine Koalition ausspricht.
Die Grünen kann man wählen, wenn man an den Weihnachtsmann und/oder eine rot-grüne Mehrheit im Bundestag glaubt. Die Grünen haben sich gegen Jamaika entschieden und rot-rot-grün ist mit der SPD nicht machbar.
Bleibt die SPD. Mit der SPD wählt man dann aus o.a. Gründen eine große Koalition, da die FDP ein Zusammenwirken mit rot-grün ablehnt. Eine Stimme für die SPD ist also eine Stimme für Angela Merkel als Kanzlerin.
Die FDP hat sich auf schwarz-gelb festgelegt. Mit der FDP wählt man einzig die große Koalition ab und Westerwelle zum Außenminister. Schwarz-gelb steht jedoch auch auf wackligen Beinen.
Also CDU, da macht man taktisch nichts falsch. Man wählt die Kanzlerin, ob in eine kleine oder große Koalition.
Da muß ich an Volker Pispers und seinen Auftritt in den Mitternachtsspitzen vom 21.6.2008 denken, bei dem er Umfragen zu Sachthemen den Parteiprogrammen gegenüber stellt: "Zwei drittel der Deutschen wählen eine Partei, die das Gegenteil von dem vertritt, was sie selbst für richtig halten". (z.B. Mindestlohn, Afghanistaneinsatz)
Neulich war wieder die Rede von einer erhöhten Terrorgefahr zur Wahl. Unter Wahlterror verstehe ich inzwischen nicht mehr den 'Wahnsinnigen mit Kofferbombe' sondern den Terror, der dem Wähler vor der Wahl durch taktierende Koalitionsabsichten, Statistiken und Wahlkampfaussagen gemacht wird. Es wird höchste Zeit, daß sich der Wähler diesem albernen Chaos entzieht und sein Kreuzchen wieder bei der Partei macht, deren Programm seine Meinungen und Wünsche abdeckt - schon irre genug, daß weder die sich vermarktenden Parteien noch die Medien daran ein gesteigertes Interesse zu haben scheinen.

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16 September 2009

Bundestagstroll

...später fragte sich Herr K. dann doch, ob es so klug war, den Foren- und Kommentartroll in den Bundestag zu wählen...

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05 September 2009

Mehr Kaffee!

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03 August 2009

auswärts

...die kleine Band aus Trier hat demnächst ein Auswärtsspiel, leider ist die "wie fahren wir das ganze Geraffel und uns denn überhaupt da hin"-Frage noch nicht abschließend geklärt. Also merke: Man sollte sich seine Band so zusammencasten, daß mindestens einer einen Kombi, besser Bus, zwei ein eigenes Auto und möglichst alle einen Führerschein besitzen. Leider ist das heutzutage nur noch schwer möglich. Was tun? Google sagt, daß man zu Fuß vom Proberaum zur Bühne gute acht Stunden unterwegs ist - und das dann mit Schlagzeug auf dem Rücken und Gitarrenkoffern in den Händen? Nein danke.
Ich suche auf diesem Wege also übermotorisierte Instrumentalisten aus dem Großraum Trier - Musikrichtung egal, Volumen des Fahrzeugs nicht... ;)
P.S.: Die Fortuna hat es gut, die darf gleich zuhause gegen den HSV gewinnen. Dem SVE Trier auf diesem Wege noch ein nachträgliches 'Herzlichen Glückwunsch' zum Sieg gegen 96.

(Bild: Screenshotausschnitt Google maps)

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08 Juni 2009

Das virtuelle Notrufsäule


...jetzt auch in ihrem Internetz!

(und jetzt versuchen wir das Niveau mal ganz sachte wieder anzuheben, wird schwer, zugegeben)

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30 Mai 2009

ja, ich weiß...

...nicht meckern, bloß nicht klugscheißen, ist ja alles nicht so schlimm und so und lieber mal um Inhalte kümmern als um formale Kleinigkeiten.
Ich schreib das hier auch nur, weil mir das grad' auffällt - eigentlich ohne groß Kritik äußern zu wollen. Auf dem Bild sieht man wie hunderttausend.de im Veranstaltungskalender zur Kommunalwahl aufruft. Gute Sache eigentlich - aber ich werde nicht in der Herz-Jesu-Kirche wählen gehen. Falsch eingepflegt? Leerer Veranstaltungsort im Kalender nicht vorgesehen und die Herz-Jesu-Kirche hat zufällig die default-ID oder wurde nur als Platzhalter ausgewählt? Wer weiß.
Also, worum geht's? Die Wahl findet nun mal an diversen Orten in Trier statt, die Veranstaltungen im Kalender aber meist jeweils nur an einem. Hier soll wohl Software mit wahrscheinlich relationalem Datenbankhintergrund etwas leisten, was so nicht geplant war. Die Erfahrung zeigt: Das kommt nahezu immer vor.
Was ist also zu tun, wenn die Möglichkeit "dann steht da halt nur ein Veranstaltungsort, der evtl. nicht stimmt" nicht in Frage kommt: Entweder alle Orte eintragen (also auch mehrere Veranstaltungsorte zulassen), was für ganz Trier wahrscheinlich recht aufwendig ist oder keinen Ort eintragen (also auch einen NULL/default-Veranstaltungsort zulassen) . Letzteres führt natürlich evtl. wieder zu Eingabefehlern (vergessen etwas einzutragen) oder zu Folgefehlern (Funktionen wie 'zeige auf Karte' dann evtl. ohne Koordinaten).
Ich mecker ja garnicht, ich versuche nur aufzuzeigen, wo die eigentlichen Tücken bei so etwas einfachem wie einem Terminkalender stecken. Und, ja, es ist irgendwie ermüdend, finde ich. Und ich weiß nicht, wie man solche Dinge einem Nutzer klarmachen kann - oder ob man überhaupt sollte. Und dann geht es 'oben' doch um so etwas wie DNS-'Sperren' und man meint, man müsste eigentlich mal ganz von vorne anfangen mit dem Erklären - in der Hoffnung, daß auch nur eine(r) zuhört. Und dann denkt man vielleicht an Windmühlen und geht ins Bett.
(Bild: Screenshotausschnitt hunderttausend.de)

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08 Mai 2009

Man hätte es verschweigen sollen...

Eigentlich hatten wir uns doch alle ganz nett eingerichtet im Internet. Hier und da griff man Informationen ab, die man brauchte, stellte auch mal einen Text online, E-mail funktionierte, Chatten auch. Firmen und Parteien hatten wenn überhaupt statische Seiten, mit denen kein normaler Mensch seine Bandbreite verschwendete und Lieschen von der Müller wusste nichts vom Netz. Es lief eigentlich alles ganz bärig und die neuen Möglichkeiten durch die Vernetzung der Netze lagen vor einem wie ein frisch gemähtes und unzertrampeltes Fußballfeld, eine Einladung zum Spielen, sich auszutoben. Abends fiel man dann erschöpft aber glücklich ins Bett und, klar, gings am nächten Tag gleich wieder zurück auf den Bolzplatz.
Irgendein Depp hat inzwischen leider verraten, wo die nette Spielwiese liegt und es hat sich verbreitet wie ein Lauffeuer. Ergo tummeln sich hier jetzt auch dahergelaufene Rüpel, denen man besser aus dem Weg geht. Klar, die Tore, die jemand spendiert hat, sind ganz ok, aber es kommen auch Hundebesitzer, die ihre Zottel überall hinscheißen lassen, ein besoffener Fettsack baut linksaußen seinen Grill auf und überall breiten die Leute ihre Decken aus. Einfach mal gegen den Ball zu treten ohne sich darum zu kümmern, wo er vielleicht landet, ist nicht mehr möglich.
Zwischen Imbißwagen und Hüpfburg verteilt ein hipper Sackoträger mit Umhängetasche bunte Flyer. Da der Platz videoüberwacht ist und sich hier nicht wenige Ordnungshüter und Anwälte tummeln, schießt man ihm besser nicht gezielt den Ball an den Kopf, damit er in den staubigen Dreck der zertretenen Grasnarbe fällt.
Das Credo lautet inzwischen "kommt alle vorbei" oder noch schlimmer "wer sich hier nicht blicken lässt, ist eh ein Idiot". Ganz wichtig ist natürlich, daß bitteschön auch noch der letzte Kommunalpolitiker hier seinen Sonnenschirm aufbaut, um Kugelschreiber zu verteilen.
"Während die eine große deutsche Volkspartei sich gerade mit dem Thema Internetsperren als vollends unwählbar erweist, schafft es die andere Volkspartei, ihren Wahlkampfauftakt zu bestreiten, ohne einmal das Wort Internet fallen zu lassen. Im Jahr 2009." (netzwertig.com)
Oh ja, kommt bitte alle vorbei ihr Seelenfänger und Trödelverkäufer, kommt mit euren rostigen Verkaufsständen und Tapeziertischen und schaut euch an, wie das Schlachtvieh, um das ihr euch reißt, fröhlich auf einer grünen Wiese herumtollt. Aber wundert euch bitte nicht, wenn ihr nur eine zornige Bande vorfindet, die höchstens ein paar Steinchen durch den Staub tritt.
Man hätte es geheim halten sollen, irgendwie verschweigen. Und hätte jemand gefragt "dieses Intranetz, is' das sowas wie Video?", hätte man unaufgeregt mit einem schlichten "Ja" antworten und das Netz als uninteressante, harmlose Spielerei von Computeridioten darstellen sollen.
Aber das unbeliebte doofe Kind von nebenan musste ja petzen und jeden, der vorher noch nie eine grüne Wiese gesehen hat, hier hinzerren - nur um sich aufzuspielen und anzugeben. "Schau mal, hier spielen wir, hier ist viel Platz". Man hätte dem blöden Balg bei Zeiten die Brille von der Nase schlagen sollen.

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06 Mai 2009

also irgendwie...

...kommt mir dieses Mülltonnenbild hier bekannt vor... Ach, ich weiß, das hab ich selbst auch mal benutzt. Scheint ja vielseitig verwendbar und gut getaggt zu sein ;)

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