16 Februar 2023

no brakes no worries

 ...und das hatte ich dann vorher auch noch nicht: Nach zwei Jahren hat die Shimano SM-RT 64 Bremsscheibe dann komplett aufgegeben. Und zwar bei Bergabfahrt, schön im vollen Bremsvorgang einmal um das Vorderrad gewickelt. Gut, dass sich das Ding schön weggefaltet und nichts blockiert hat, das hätte sonst unschöner ausgehen können. 

Bei solch "günstigen" Teilen sollte man also offensichtlich öfter einfach mal Verschleißteile austauschen - nach den paar hundert Kilometern in den letzten zwei Jahren hatte ich die Scheibe aber noch nicht wirklich auf dem Schirm. Bestellt ist jetzt jedenfalls ein Bremsscheibensatz, der nach ein bisschen mehr verarbeitetem Material aussieht und bestenfalls nicht ganz so leicht wegknickt.


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25 Mai 2018

Giant Prime E+2 - die ersten 1000km

Inzwischen habe ich bei dem Giant Prime E+2 GTS (2017) die ersten 1000km auf dem Tacho. Leider war schon der Kauf im Netz etwas ärgerlich, da die Spedition das neue Rad bereits ramponiert angeliefert hat. Der Schaden wurde zwar behoben, aber blöd ist es trotzdem.
Bremsen
Der erste richtige Wartungsaufwand war bei ca. km 500: Die Bremsbeläge der Vorderradbremse haben das Mittelgebirge nicht vertragen. Nicht weiter schlimm, denn solche Beläge sind schnell gewechselt. Leider ließ der Zug am Bremshebel auch zu wünschen übrig, also musste die Bremse entlüftet werden - dazu braucht man dann die Hydraulikflüssigkeit, ein bisschen Werkzeug und das ganze kann zu einer schmierigen Sauerei werden, wenn man so ungeschickt ist, wie ich.
Bei km 1000 waren dann die Bremsbeläge vorne und hinten dran und mussten auch jeweils entlüftet werden. Ich habe keinen Schimmer, ob dieser Verschleiß noch im normalen Rahmen ist, aber wenn ich mich hier jeden Tag den Berg runterstürze, muss ich halt auch manchmal bremsen.
Reifen
Kurz nach der 1000-km-Wartung dann der erste Platten (hinten). Gut, dass das an einem Wochentag in der Stadt passiert ist, da ich recht unkompliziert in einer Werkstatt einen neuen Schlauch einziehen lassen konnte. Unschön war dann allerdings, dass 8km später auf der Rückfahrt das gleiche Rad wieder platt war. Das bedeutete dann, das letzte Stück zu schieben. Spätestens danach war dass der Mantel seitlich eingerissen. Der Schwalbe Energizer Life Reflex-Mantel, der ab Werk verbaut war, wirkte auch insgesamt etwas sehr dünn, obwohl er eigentlich noch Profil hatte. Also neuen Mantel drauf, neuen Schlauch rein.
Schaltung
Was kann man überhaupt nicht gebrauchen, wenn man durch strömenden Regen die letzten 7 oder 8 km nach Hause fährt? Richtig, eine Kette, die abspringt. Genau das ist mir natürlich passiert, weil die Schaltung nicht zu hundert Prozent eingestellt war, der Regen komplett die Schmierstoffe von der Kette gewaschen hatte und dann noch die 80Nm von dem Yamaha-Motor an dem ganzen Gewühl rissen. Wenn einem die Kette dann von der Kurbel springt, nimmt einem das dieser Komische Chainglider, der als Kettenschutz verbaut ist, sehr übel und zerspringt in seine Einzelteile. Die Schaltung nur etwas nachzustellen hatte inzwischen keinen Sinn mehr, also habe ich sie bei 1000km komplett neu eingestellt. Inzwischen rutscht aber hin und wieder mal die Kette über eines der kleinen Ritzel. Mal sehen, wie lange Kassette und Kette noch halten.
Motor und Akku
Da ich das Rad hauptsächlich zum Pendeln nutze, ist die Reichweite für mich vollkommen ausreichend und ich komme auch gut die 30km über die Berge in die Stadt und zurück. Für größere Runden z.B. hier durch die Mittelgebirge ist der Akku mit seinen 409 Wh jedoch zu klein, da der Motor enorm frisst, wenn man steile Strecken überwindet - und dazu ist er ja eigentlich da.
Fazit
Man merkt leider ein wenig, dass bei dem Giant Prime E+2 ab Werk nicht nur die besten Teile verbaut sind. Verschleißteile müssen dann halt ersetzt werden - und dann sollte man vielleicht zu qualitativ hochwertigeren Komponenten greifen.
Ärgerlich ist der hohe Wartungsaufwand der hydraulischen Scheibenbremsen, die aber, wenn sie richtig überholt sind, eine ganz gute Arbeit leisten.
Die Deore-Schaltung mit den 10 Gängen war bei der Anschaffung hier für die Hügel nett gemeint, aber lohnt sich bei so einem Pedelec kaum. Eine wartungsärmere Nabelschaltung hätte auch durchaus gereicht, da man am Berg eh im kleinsten Gang fährt und sonst mit dem schweren Klotz (das Ding wiegt 25,2kg) auch nicht eben sportlich unterwegs ist. Die Übersetzung ist natürlich auch auf die maximal 25km/h des Motors ausgelegt und somit ein Witz, da man ab 30km/h schon ins leere tritt.
Super dagegen ist die Beleuchtung mit ihren 40 Lux - sowas bin ich bei Rädern nicht gewohnt. Man sieht halt im Gegensatz zu einer Funzel am Nabendynamo mit so einer akkubetriebenen Birne tatsächlich mal etwas.
Und wie ich es mir schon vorher gedacht habe, reicht mir so ein Pedelec eigentlich nicht. Die 25km/h reichen nicht, die 250W reichen nicht, selbst die 80Nm reichen kaum. Der Bosch Active Line, der in vielen Rädern verbaut ist, hat im Gegensatz nur 40Nm. Ich bezweifle, dass ich mit dem hier überhaupt den Berg hochfahren könnte. Entsprechend ist der Werbeslogan "entdecke die Stadt" - aber wozu braucht man in "der Stadt" (also wohl im Flachland) überhaupt einen Motor am Rad? Wahrscheinlich nur, um den schweren Akku bewegen zu können.
Für mich bleibt ein Pedelec ein Rentner- oder Pendlerfahrrad und ja, es erfüllt seinen Zweck, mehr jedoch auch nicht. Das Giant Prime E+2 ist da (trotz des Yamaha-Motors) keine Ausnahme. Es eignet sich zum Kurzstrecken-Pendeln, auch wenn der Verschleiß etwas geringer ausfallen könnte.



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11 März 2018

Gefälle 1, Resin 0

"Hallo", sagte der Bremsbelag, "ich bin ein Scheibenbremsbelag aus Resin und ich arbeite hier jetzt."
"Na, mal sehen wie lange noch", antwortete das deutsche Mittelgebirge.

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04 Mai 2017

25-Zone

Meinten Sie: 30-Zone
Nö. Meinte ich nicht. Für Pkw gilt in vielen verkehrsberuhigten Wohngebieten Tempo 30, für Fahrräder gilt es anscheinend, noch beruhigter am Verkehr teilzunehmen. Natürlich gilt für Fahrräder kein generelles Tempolimit, aber wo kann man überhaupt mit dem Rad zügig von A nach B kommen? Auf den herkömmlichen Radwegen jedenfalls meist nicht, da sich diese oft durch Bushaltestellen und über Bürgersteige schlängeln, alle paar Meter Straßen und Einmündungen kreuzen oder von Hindernissen unterbrochen werden.
Das Drama ist bekannt und ein Lösungsvorschlag lautet, dass Fahrräder halt auch auf die Straße gehören. Stellt man sich morgens in Trier zum schönsten Berufsverkehr in die Abgaswolke (durch die viele Grundschüler jeden Tag spazieren), kommt man schnell auf den Gedanken, dass es doch nett wäre, wenn viel mehr Leute auf das Rad umsteigen. Dies wird aber auch weiterhin nicht passieren, wenn man den Radfahrern nur anbietet, gegen Autos, Busse und LKW um den Asphalt der Straße zu kämpfen.
Was muss also zuerst kommen: Mehr Radfahrer, damit eine vernünftige Infrastruktur auch in der Stadtplanung berücksichtigt wird? Oder muss es erst bessere Radwege geben, damit mehr Autofahrer auf's Rad umsteigen?
Für Pendler in die Trierer Innenstadt (oder z.B. aus der Stadt zur Universität) ist der Umstieg bisher eher wenig attraktiv, da zudem noch einige Höhenmeter überwunden werden müssen. Kein Problem, schließlich gibt es ja inzwischen Pedelecs, könnte man einwenden. Leider unterstützen diese Dinger aus einem mir völlig unverständlichen Grund nur bis 25 km/h - bei jeder Geschwindigkeit darüber strampelt man sich auf einem schweren Rad ab und schleppt Motor und Batterie nur durch die Gegend. Die schnelleren S-Pedelecs muss man dann wieder anmelden (das geht ja noch), es besteht Helmpflicht (von mir aus) und (aber jetzt kommt's) dürfen nicht auf Radwege. Auch nicht auf Radschnellwege.
Für Trier hieße das Pendeln mit einem schnellen Elektrobike in die Innenstadt also, dass man auf Landesstraßen oder schlimmstenfalls Bundesstraßen fahren muss, wenn es keine Möglichkeit gibt, sich im Zickzack durch irgendwelche Vorortwohngebiete zu schleichen.
Für den Radverkehr wird also anscheinend eine Geschwindigkeit von 25 km/h angenommen, in Bereichen, in denen der "Radweg" über Bürgersteige geführt ist offensichtlich noch eine weitaus geringere.
Mit diesem Verständnis des Radfahrers irgendwo zwischen Vorschüler mit Stützrädern und Oma mit Einkaufsnetz am Lenker bekommt man halt keinen Pendler aus seinem Auto raus. Da helfen keine markierten Rdwege, wenn sie unbenutzbar sind, da helfen weder Warnweste noch Helm, wenn die Straße den Autos gehört, da hilft kein Elektromotor, wenn er gesetzlich abgewürgt wird und da hilft auch kein Radschnellweg, wenn man ihn mit einem schnellen Rad nicht benutzen darf.

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11 Februar 2015

too soon?

...liebes Tagebuch, heute bin ich auf dem Weg nach Hause im Tiefschnee stecken geblieben. Mit dem Fahrrad. Auf einem Fahrradweg, der offensichtlich nicht als verkehrswichtig gilt.

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01 August 2013

Petkum

Auf der Fähre zwischen Petkum und Ditzum. Der Hänger inzwischen in Emden notdürftig repariert, geht es weiter über Jemgum nach Bingum und am nächsten Tag über Papenburg weiter Richtung Süden.

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Leezdorf

Auf dem Rückweg hinter Leezdorf die Panne: Deichselbruch am Anhänger - also alles auf den Gepäckträger und weiter.

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28 Juli 2013

Baltrum

Über Greetsiel und Norddeich nach Neßmersiel und auf die Insel Baltrum. Durch die grauen bis in die weißen Dünen und zum Strand.

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24 Juli 2013

Campen

Hinter Campen auf dem Deich. Bei Nieselregen endlich Blick auf das Meer.

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Pünte

Pünte zwischen Bartshausen und Loquard über das Knockster Tief.

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Emden

Letztes Jahr ging es auf dem D5 von Trier nach Koblenz, dieses Jahr ein Stückchen über (u.a.) den D1 durch Ostfriesland. Leider hab' ich das Fotografieren irgendwie fast vergessen. Nach dem ersten Tag von Weener über Leer nach Timmel (undokumentiert) hier ein Foto vom zweiten Tag in Emden.

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22 August 2012

Koblenz

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Terrassenmosel

D5 - Moselradweg - Terrassenmosel - irgendwo zwischen Kattenes und Kobern-Gondorf - jedenfalls noch vor dem Platten in Winningen

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Treis-Karden

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Cochem

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Beilstein

D5 - Moselradweg - Beilstein - Klosterkirche St. Joseph

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Prinzenkopf

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Krövenig

D5 - Moselradweg - Enkirch (von Krövenig aus aufgenommen)

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Zeltingen-Rachtig

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Bernkastel-Kues


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