29 Dezember 2020

Impftermin RLP

 ... so langsam rollt die Impfwelle in Deutschland an, zuerst natürlich in den Einrichtungen und für die entsprechenden Risikogruppen. Aber auch die Impfzentren sollen bald (in RLP ab dem 11.1. 7.1. (Termin vorgezogen)) öffnen - so auch jene in der Messehalle in Trier. Die Anmeldung soll schon ab dem 4.1. möglich sein, per Telefon unter 0800 / 5758100 oder per Internet (impftermin.rlp.de). Aber icch gehe mal davon aus, dass einen die üblichen Stellen (Stadt, Ämter, Ärzte etc.) einen auch dahin vermitteln. Das Online-Angebot ist zur Zeit offensichtlich noch nicht so ganz online, aber man kennt das ja: "Montag muß das Ding fertig sein".


Ich hoffe stark (aber wahrscheinlich vergeblich), dass die Anmeldestellen nächste Woche nicht komplett überrannt werden sondern denen, die sich tatsächlich auch anmelden können (z.B. > 80jährige) zur Verfügung stehen. Also rät man wahrscheinlich am besten: Pfoten weg von der Anmeldung, wer noch nicht zur ersten Impfgruppe gehört.

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30 Oktober 2019

Departures

...und leider hat der Abfahrtsplan am Busbahnhof keinen Touchscreen, sonst hätte man beim Warten ja eben mal den Browser reparieren können

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30 August 2019

Geodatendienste der Stadt Trier in Google Earth

Die Stadt Trier stellt dankenswerterweise bereits einige Geodaten über einen Mapserver online zur Verfügung. Diese verschiedenen Daten kann man sich beispielsweise in Google Earth direkt als Overlay anzeigen lassen:
  • Hinzufügen > Bild-Overlay
  • Tab Aktualisieren
  • WMS-Parameter
  • unter WMS-Server die WMS-URL vom Geodatenserver eintragen
  • gewünschte Ebenen auswählen und sortieren
  • wie üblich sollte das Overlay dann in Google Earth links in der Auswahl unter Orte erscheinen


Das Bild zeigt einen Screenshotausschnitt mit dem Flächennutzungsplan der Stadt Trier als Overlay in Google Earth für das geplante Neubaugebiet zwischen Pfahlweiher und Pellinger Straße. Neben solchen Flächen (Nutzungsplan, Luftbild etc.) bietet der Geodienstserver der Stadt Trier auch Punkte (POIs) wie ÖPNV-Haltesstellen, WiFi-Zugänge, Ladestationen für E-Bikes etc.

(Bild: Screenshotausschnitt Google Earth)

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04 Mai 2017

25-Zone

Meinten Sie: 30-Zone
Nö. Meinte ich nicht. Für Pkw gilt in vielen verkehrsberuhigten Wohngebieten Tempo 30, für Fahrräder gilt es anscheinend, noch beruhigter am Verkehr teilzunehmen. Natürlich gilt für Fahrräder kein generelles Tempolimit, aber wo kann man überhaupt mit dem Rad zügig von A nach B kommen? Auf den herkömmlichen Radwegen jedenfalls meist nicht, da sich diese oft durch Bushaltestellen und über Bürgersteige schlängeln, alle paar Meter Straßen und Einmündungen kreuzen oder von Hindernissen unterbrochen werden.
Das Drama ist bekannt und ein Lösungsvorschlag lautet, dass Fahrräder halt auch auf die Straße gehören. Stellt man sich morgens in Trier zum schönsten Berufsverkehr in die Abgaswolke (durch die viele Grundschüler jeden Tag spazieren), kommt man schnell auf den Gedanken, dass es doch nett wäre, wenn viel mehr Leute auf das Rad umsteigen. Dies wird aber auch weiterhin nicht passieren, wenn man den Radfahrern nur anbietet, gegen Autos, Busse und LKW um den Asphalt der Straße zu kämpfen.
Was muss also zuerst kommen: Mehr Radfahrer, damit eine vernünftige Infrastruktur auch in der Stadtplanung berücksichtigt wird? Oder muss es erst bessere Radwege geben, damit mehr Autofahrer auf's Rad umsteigen?
Für Pendler in die Trierer Innenstadt (oder z.B. aus der Stadt zur Universität) ist der Umstieg bisher eher wenig attraktiv, da zudem noch einige Höhenmeter überwunden werden müssen. Kein Problem, schließlich gibt es ja inzwischen Pedelecs, könnte man einwenden. Leider unterstützen diese Dinger aus einem mir völlig unverständlichen Grund nur bis 25 km/h - bei jeder Geschwindigkeit darüber strampelt man sich auf einem schweren Rad ab und schleppt Motor und Batterie nur durch die Gegend. Die schnelleren S-Pedelecs muss man dann wieder anmelden (das geht ja noch), es besteht Helmpflicht (von mir aus) und (aber jetzt kommt's) dürfen nicht auf Radwege. Auch nicht auf Radschnellwege.
Für Trier hieße das Pendeln mit einem schnellen Elektrobike in die Innenstadt also, dass man auf Landesstraßen oder schlimmstenfalls Bundesstraßen fahren muss, wenn es keine Möglichkeit gibt, sich im Zickzack durch irgendwelche Vorortwohngebiete zu schleichen.
Für den Radverkehr wird also anscheinend eine Geschwindigkeit von 25 km/h angenommen, in Bereichen, in denen der "Radweg" über Bürgersteige geführt ist offensichtlich noch eine weitaus geringere.
Mit diesem Verständnis des Radfahrers irgendwo zwischen Vorschüler mit Stützrädern und Oma mit Einkaufsnetz am Lenker bekommt man halt keinen Pendler aus seinem Auto raus. Da helfen keine markierten Rdwege, wenn sie unbenutzbar sind, da helfen weder Warnweste noch Helm, wenn die Straße den Autos gehört, da hilft kein Elektromotor, wenn er gesetzlich abgewürgt wird und da hilft auch kein Radschnellweg, wenn man ihn mit einem schnellen Rad nicht benutzen darf.

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16 März 2015

Sonnenfinsternis 2015 in Trier

Diesen Freitag, 20.3.2015, wird es eine totale Sonnenfinsternis geben, die in Mitteleuropa auch immerhin als partielle Finsternis beobachtet werden kann; Es sei denn, es ist so bewölkt, dass eh kaum eine Unterschied feststellbar ist...
In Trier geht das Spektakel um 9:27 Uhr los und endet um 11:46. Der Großteil der Sonne ist um 10:35 bedeckt, spätestens dann sollte man die Sonnenfinsternis auch bemerken können und der güldene Feuerball nur noch als nach oben offene Sichel am Himmel stehen.*
Wem sein Augenlicht etwas wert ist sollte unbedingt die Hinweise des Bundesamts für Strahlenschutz beachten und natürlich nicht direkt in die Sonne gucken, auch nicht durch optische Geräte, Linsen, Teleskope und auch nicht mit nur unzureichendem Schutz wie Sonnenbrille, Rauchglasscheibe oder Küchensieb.
In der Presse wird diese Sonnenfinsternis, so kommt es mir zumindest vor, hauptsächlich unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit aufgegriffen: Wie müssen die Energieversorger reagieren, wenn der Anteil des erzeugten Stroms aus Photovoltaik für zwei Stunden fast komplett ausfällt? Na, ich würde sagen die Stromversorger müssen ähnlich agieren wie jeden Tag, wenn dieser Anteil für viele Stunden wegfällt, nämlich in der Nacht. Oder herrscht bei den Versorgern täglich in der Abenddämmerung Panik, dass die Lichter ausgehen, weil man wieder nicht damit gerechnet hat, dass die Sonne untergeht? Nicht? Na dann dürften die Zeitungsartikel über die mangelnde Versorgungssicherheit durch Solarstrom bei einer Sonnenfinsternis auch ein bisschen arg übertrieben sein.

(* falls ich diesen Rechner richtig bedient haben sollte; Bild: Screenshotausschnitt des Programms Marble, mit Layer aus Sat-Fotos von der NASA (public domain))

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27 Mai 2014

Stadtratswahl Trier 2014

Ich hab mal für jede Partei die Ortsteile Triers je nach Prozentpunkten eingefärbt. Das Wahlergebnis war nicht sonderlich überraschend, die Piraten und die AfD haben den Einzug in den Stadtrat geschafft, die FDP hat viele Wähler verloren, die NPD ist nicht mehr im Stadtrat vertreten.
Wie man erkennen kann, haben die Piraten ihre Wähler insbesondere im Stadtzentrum und im Westen, wo auch die Grünen und die Linken stärker sind als in den Außenbezirken und am Stadtrand. Auffällig ist, dass dieser Unterschied bei den Piraten noch stärker ausgeprägt ist als bei den anderen Parteien. In dezentralen Stadtteilen, in denen eher die alten Volksparteien gewählt werden, können teils Grüne oder Linke vielleicht noch punkten, für die Piraten sieht es hingegen insbesondere in den eher konservativen Stadtteilen im Südosten schlecht aus. Für eine neue, noch nicht etablierte Partei mit einem vielleicht eher abschreckenden Namen und einem eher jugendlichen Image keine große Überraschung.
Die beiden großen Parteien CDU und SPD sind insbesondere in ihren dezentraleren Hochburgen stark, die drei kleinen links/linksliberalen Parteien sorgen im Zentrum für weniger Wähler, die FDP verdankt ihre zwei Ratssitze den Wählern zwischen Mitte und den Höhenstadtteilen im Osten der Stadt.
Die Freien Wähler sind insbesondere in Euren und Pfalzel stark, CDU und SPD lassen hier sichtlich Prozentpunkte. Die Hälfte ihrer Ratssitze verdanken die Freien Wähler anscheinend ihrer Stärke in einzelnen Stadtteilen.
Im Gegensatz zu den einzeln lokal stark vertretenen Freien Wählern kann die AfD über das ganze Stadtgebiet verteilt ähnliche Prozentpunkte, mit leichten Abstrichen im Zentrum, auf sich vereinen. Im Gegensatz zu den Piraten, die offensichtlich, zumindest am Wohnort abgelesen, ähnliche Wählerkreise ansprechen wie die Grünen und die Linken, verdankt die AfD ihre zwei Sitze im Stadtrat einer Basis von um die 4%, die sich nur schlecht verorten lässt. Ohne die Wählerwanderungen für Trier zu kennen kann man jedoch vermuten, dass sich die AfD-Wähler aus mehreren Lagern rekrutieren, vielleicht noch am ehesten aus enttäuschten Wählern von FDP, Freien Wählern und NPD, die alle trotz höherer Wahlbeteiligung und mehr Stimmberechtigten Stimmen verloren haben, Wechselwählern von CDU und SPD und evtl. aus den Nichtwählern.

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15 Oktober 2013

Neulich an der Supermarktkasse...

"Vierundzwanzsch füffzé"
"Vierunzwanzich fünfzen?"
"fünf-zseng"
"fünf-zich?"
"fünn-ßengg!"
"pfÜnpf-ZICK?"
"pfünn-zengK!!!"
"pfünnef---zeehen?"
"ne, fünnpf zenn!"
"aiiins.....füüüühenf?"
"1,2,3,4, FÜÜÜHÜNMPF tzehent!"
"ach, 5 CENT? 24 Euro und 5ct?"
"sag ich ja"
"ach"


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10 Juni 2013

Augustinusstraße


Ah, die Augustinusstraße, eigentlich eine Premium-Bushaltestelle allererster Güte, die hinter dem Einkaufszentrum Tarforst, also direkt hinter Edeka, Aldi, einem Döner, einer Apotheke und einer Sparkassenfiliale liegt. Sehr vernünftig, hier eine große Bushaltestelle hinzubauen. Und so ist die Augustinusstraße auch eine Prachtallee, eine einzige Bustrasse, auf der wohl auch ohne weiteres eine Cesna landen könnte. Aus dem Privatflugzeug also direkt in den nächsten Stadtbus umsteigen? Wäre vielleicht möglich, aber nicht an der Augustinusstraße. Hier hält nämlich kaum ein Bus. Zwar fährt hier die 16 durch, in die andere Richtung aber nur abends die 81. Alle anderen Busse, die durch Tarforst fahren, meiden die Augustinusstraße tunlichst. Vielleicht, um den eh schon stark angegriffenen Straßenbelag zu schonen, der zwar noch gar nicht so alt ist, aber schon sehr an die Trevirispassage zu ihren schlimmsten Zeiten, also kurz vor der Totalsperrung, erinnert. Russische Panzer könnten hier niemals ohne Verluste am Material rollen, die Augustinusstraße eignet sich also nichtmals zur stalinistischen Prachtstraße.
Linien: 6, 16, 81 (die 59 zählt nicht, die fährt nur um 7:05h)
pro: sehr geräumig, Geschäftspassage mit Dönerbude, Wartehäuschen immerhin in Richtung Stadt, moderne Gestaltung
con: schlechte Anbindung, überdimensioniert, schlechter Straßenbelag
Gesamtbewertung: Hinterlässt den Eindruck einer städtebaulichen Fehlplanung: Möchte ein Busbahnhof sein, ist aber nur die schlecht gepflasterte Bustrasse vorbei an den Müllcontainern hinterm Supermarkt.
Note: 3,3

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Schilderwald


...ja, ja, ich mecker mal wieder rum. Man könnte das Bushaltestellenschild Sommerauer Str. aber wohl wirklich besser lesen, hätten die nicht das Vorfahrtsstrassenschild genau davor ... also ich sag ja nur mal ... also ... ach, egal. Dafür ist die Haltestelle um so pittoresker: Im Gusterather Tal, direkt an der Brücke über die Ruwer und an der Europäischen Straße der ländlichen Kultur gelegen. Natürlich gibt es hier kein Wartehäuschen, das den rostig-verblichenen Charme zwar noch unterstreichen könnte, für diese Haltestelle jedoch zu überdimensioniert wäre.
Wenn ich eh schon dabei bin, könnte ja auch mal Rezensionen zu den Bushaltestellen in und um Trier schreiben... Hier also noch eine Kurzbewertung zur Haltestelle Sommerauer Str.:
Linien: 30, 81
pro: Blick auf die Ruwer, direkt am Ruwer-Radweg, Gastronomie: Gaststätte mit Biergarten, an einer Kulturroute, nicht überlaufen
con: kein Wartehäuschen, keine Einbuchtung 
Gesamtbewertung: Die Lage überwiegt die Mängel in der Ausstattung deutlich.
Note: 2.0

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03 Juni 2013

ACAC

all cops are ... cops, are cops, are cops ...

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25 Mai 2013

Karl

(wem man nachts in Trier noch vor der Porta begegnet)

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07 November 2012

Hundofen. Ofenhund.

...oder: Warum sollte man sich einen grenzdebil vor sich hin hechelnden Hund anschaffen, wenn man einen Umluftbackofen haben kann, der einen ähnlich erwartungsvoll anglotzt?

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29 Oktober 2012

127.0.0.1 sweet 127.0.0.1

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28 Oktober 2012

Montag, 19. Oktober 1998


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09 August 2012

OK :)

(ich find's auch OK)

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24 Oktober 2011

Plakatfail

Och ne, das ist nicht euer ernst, oder? Mir ist schon klar, dass ihr wahrscheinlich keine Frauenrechtler oder Grafikdesigner seid, aber, liebe Informatik-Fachschaft, so ein Plakat? Srsly?

(Bild: Screenshot http://lanparty.uni-trier.de)

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17 September 2011

Lichtergartenfest



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08 September 2011

Brot und Spiele ... und PferdPferd

Walter aus dem Frauenknast ist in Trier. Ne, anders. Katy Karrenbauer spielt beim "grossen Römerspektakel Brot und Spiele" in dem Stück "Herkules und die Amazonen" wohl irgendeine Hauptrolle. Entsprechend groß ist sie auf den Plakaten, die momentan hier in den Bussen hängen, zu sehen. Außerdem auf dem Plakat: Herkules (schätze ich mal) und ein weiterer Mann ohne Hemd. Und ein Pferd. Und noch einmal das Pferd. Weil ein Pferd nicht reicht und Photoshop auch Copy+Paste kann. Pferde sehen ja eh alle gleich aus und der Zielgruppe ist bestimmt nur ein einziges, einsames Pferd viel zu wenig. Also lieber ein Klonpferd als nur ein armes kleines Solopferd. Find' ich gut, Daumen hoch!

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20 Juni 2011

Babyklappe Trier

kurz:
Die Babyklappe (oder auch das Babyfenster) in Trier befindet sich in der Böhmerstraße, an einem separaten und unauffälligen Seiteneingang des Kinderheims Ruländer Hof der Vereinigten Hospitien.
Link zur Informationsseite auf vereinigte-hospitien.de
Position der Babyklappe auf maps.google

lang:
Ich bin ja kein regelmäßiger Leser des Trierischen Volksfreunds, habe die folgende Information also über das gelblog aufgeschnappt (vollständigen Text hier lesen):
Wie die Trierer Lokalzeitung schreibt, wurde letzte Nacht ein Neugeborenes in Trier ausgesetzt und glücklicherweise alsbald von Passanten gefunden. In einem Facebook-Kommentar zum Artikel fragt sich eine junge Frau, warum es in Trier (k)eine (sic?) Babyklappe gebe. [...]
Offensichtlich ist die Babyklappe (oder wie es hier heißt das Babyfenster) in Trier nicht so bekannt, wie sie sein sollte. Ich kenne sie zufällig, da ich vor einigen Jahren dort jede Woche mehrfach vorbeigeradelt bin, wüsste sonst aber wahrscheinlich auch nicht, wo sie sich genau befindet. Ich kann mich dem gelblog nur anschließen, daß diese sinnvolle Einrichtung auch im Internet zu finden sein sollte. Wahrscheinlich gibt es die mannigfaltigsten Beweggründe, die eine junge Mutter dazu bringen, ihr Neugeborenes (oft ja nur für eine kurze Zeit) abzugeben, darum soll es hier aber nicht gehen. Vorrangig ist, daß das Kleinkind versorgt ist, tatsächlich aufgefunden wird und schnellstmöglich in gute Obhut kommt.
Bei einer Säuglingsklappe (wie auch bei jener in der Böhmerstraße in Trier) ist dies der Fall, da das Kind zwar anonym abgegeben werden kann, danach der überwachende Dienst jedoch umgehend alarmiert wird, so daß eine (möglicherweise auch medizinisch) notwendige Ver- und Umsorgung sofort erfolgen kann.
Natürlich hilft die beste Babyklappe nichts, wenn nicht bekannt wird, wo sich diese befindet. Und aus genau diesem Grund steht dieser Text im Internet: Um darüber zu informieren, daß sich das trierer Babyfenster in der Böhmerstraße befindet, an der hinteren Hausseite des Ruländer Hofs, anonym und unbeobachtet erreichbar über einen Seiteneingang, an dem es sonst keinen Publikumsverkehr (dort ist tatsächlich nur die Babyklappe und kein Ein- oder Ausgang) gibt und das durch ein kleines Schild an der Mauer gekennzeichnet ist.

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15 Juni 2011

Mondfinsternis

...eigentlich war der Standort schon gar nicht so undumm gewählt, schließlich konnte man von dort auch prima den Sonnenaufgang beobachten - warum also nicht auch die totale Mondfinsternis? Ganz einfach: Weil das Wetter nicht mitspielte und eine Brühe aus grauen Wolken den Blick auf den roten Mond im Kernschatten der Erde unmöglich machte.
Zu sehen gab es dann aber doch noch etwas, nämlich wie der Mond sich einige Zeit später wieder aus dem Schatten der Erde herausrollte und wieder zu jener käsig-weißen Scheibe am nächtlichen Himmel anwuchs, die wir bei verirrten Waldspaziergängen schätzen und bei unzureichender Schlafzimmerverdunkelung manchmal verfluchen. Zu dieser Zeit hatte sich das illustere Beobachtergrüppchen schon wieder zerstreut und mir persönlich gelangen nur ein paar schlechte Aufnahmen während des Rückwegs in die Stadt.

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