07 März 2007

Julius H. und der C64

Jetzt ist es passiert. Das hier ist Mundpropaganda.
Beziehungsweise: es ist die Ankündigung von Mundpropaganda, von unbezahlten Blogartikeln.
Ich hab mich verschenkt für etwas, über das ich irgendwann sowieso geschrieben hätte. Der C64 nämlich.
Es wird das erste mal sein, daß ich mit der amorphen Welt so eine Aktion mitmache,
für lau. Für lau heißt in diesem Fall: für nichts (netto).
Der oft kopierte und nie erreichte MC Nerd, der freakige Geekpapst und Euer Meister und Gott (also ich) bleiben für vier Tage in einer kleinen Altbauwohnung in einer Stadt, die alles andere als hip ist.
Wir verschonen Euch mit Selbstdarstellungen, zocken Spiele vom Trödelmarkt und machen Party mit billigem aber selbst bezahltem Dosenbier.
Das beste dabei: Ihr dürft zuhause bleiben und könnt auch nichts gewinnen.
Und in den eigenen vier Wänden dürft ihr dann so viele Fotos mit Schnurrbart von Euch schießen, wie ihr wollt. Hauptsache, ihr zeigt die uns dann nicht.
Aber schon mal einen wichtigen Punkt vorweg: das werden zwar unbezahlte Blogeinträge sein, die den C64 als Wunderwerk der Technik jubelpersern, die kritischen Punkte bleiben aber unangesprochen.
So isses. Und jetzt: Kreuzigt mich!

Nene, keine Sorge. Hier erscheinen jetzt keine Beiträge zu alten Homecomputern, aber was soll man noch dazu schreiben ohne benommen in der ideologischen 'Ideale'-Ecke - in der sich die Gutmenschen von Zauberelfen in den Schlaf singen lassen - aus dem Koma zu erwachen? Am besten hält man einfach die Klappe, denn "sie haben ihre Lektionen gelernt. Punkt eins: Mit Geld weint es sich leichter, Baby. Und zweitens: ***" (Blumfeld).

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4 Comments:

At 19:24, Anonymous thomas said...

Ein C64? Nicht schlecht, da muss man lange für buddeln; oder halt bei eBay schauen. Nun, das war mein erster Computer und mein erstes Spiel darauf war ein Flugsimulator, der die unangenehme Eigenschaft hatte, nicht richtig zu funktionieren. Wenn man mit Glück den Start noch realisieren konnte, war spätestens bei dem ersten Bergmassiv Schluss, weil man einfach nicht an Höhe gewinnen konnte. Was allerdings immer geklappt hat, war das Löschen eines an Bord ausgebrochenen Feuers mit der Taste E.

 
At 00:34, Anonymous rene said...

Har Har... Sehr schön. Ganz ehrlich!

 
At 13:01, Blogger WGW said...

Ich bin ja erst demnächst und mit viel Erfolg Fischercore, aber Nerdcore bin ich schon lange - vom Commodore "VC20", dem Attac-tauglichen Volkscomputer, bis zum letzten Amiga (nicht nur ein DDR-Plattenlabel!) bis zu Beratung für einen der das Label Commodore jetzt wiederbelebt beim MBPW (wo der Don sich ja auch mal rumgetrieben hat wie er schreibt). Wenn schon über eine bei Erscheinen technisch Spielekonsole schreiben, dann über das "Amiga CD32"!
Übrigens weint es sich auch ohne Geld ganz angenehm, als bleeding heart Green, solange genügend Tee da ist.

 
At 09:39, Anonymous Schocki said...

10 PRINT "Commodore 64"
20 GOTO 10

 

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