29 Januar 2007

Apothekenschau

...die ganze letzte Woche habe ich damit verbracht, mir die hiesigen Innenstadtapotheken anzusehen. Manche sind wie Drogeriemärkte, der Verkaufstresen versteckt sich in einer hinteren Ecke, andere sind, wie man sich eine Apotheke vorstellt. In manchen wird man bemitleidet, in anderen gefragt, ob das Mittel, welches man zu kaufen beabsichtigt, bei einem nicht zufällig furchtbare Atemnot auslöst. Ich glaube, auf so ein Mittel würde ich nicht zweimal reinfallen, aber egal. Fast überall gibt es kleine Pröbchen, Tütchen oder ein Paket Taschentücher dazu. In der ersten Apotheke, in der ich noch bemitleidet wurde, gab es - neben dem Rat, ich solle mich schonen - vernünftigerweise Heiße Zitrone im Tütchen zum Aufbrühen umsonst dazu. Dies führte jedoch dazu, daß ich mir fast auch die Pferdesalbe, die Seife und die Brillenputztücher aus den anderen Apotheken aufgebrüht hätte. Man sollte halt nicht zwingend in jedem Zustand einem Haushalt vorstehen. Dinge, die während eines Hustenanfalls, der den ganzen Körper in Zuckungen versetzt, recht schwierig sind und/oder die man besser unterlässt sind außerdem: Heiße Getränke halten, auf Links klicken, ein Passwort eingeben, einen Getränkekarton öffnen, ein USB-Kabel anschließen, sich die Zähne putzen... und viele andere mehr...
(Bild: Eingang der Löwen-Apotheke, der ältesten Apotheke Deutschlands)

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