23 September 2009

Selbstzweifel einer Umweltspur

Ich bin eine Umweltspur.
Man meint ich sei in der Christophstraße.
Man meint ich sei für Bus und Rad.
Man meint ich sei.
Doch bin ich überhaupt, da ich mir doch nur selbst genug bin?
Ich komme aus dem Nichts und ende im Nichts.
Ich verbinde nicht und bin doch Weg.
Ich bin das Alpha und das Omega.
Ich bin, um zu sein.
Ich bin die einzelne Hand, die klatscht,
das Geräusch, das niemand hört.
Bin ich? Ja, denn
Unsinn bin ich sicherlich.

(irgendwann konnte ich meine heruntergefallene Kinnlade dann doch überzeugen, meinen Mund wieder zu schließen - hat aber eine ganze Weile gedauert)

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2 Comments:

At 23:32, Anonymous Horatiorama said...

Bei dem Fahrradwegeflickwerk, durch das sich Trier auszeichnet, könnte die Spur bei einer Verlängerung bis zum Bahnhof tatsächlich ganz vorteilhaft sein.

 
At 14:25, Blogger amorphe Welt said...

ich hab prinzipiell nichts gegen die umweltspur. die nordallee fährt nur keine radfahrer freiwillig, also muß man an der porta irgendwie auf die spur kommen. das geht m.E. nur unfallfrei aus der simeonstraße - vom porta-nigra-pl. höchstens mit fahrradampel o.ä.
sprich: margarethegässchen/simeonst. für räder freigeben. ich bin gegen eine fahrradwegelösung, die quer durch touristengruppen führt.
verlängerung bis zum bahnhof geht schlecht, da die rechte spur auf die balduinstraße führt. selbst wenn man auf die ostallee will kann man froh sein, wenn einen kein pkw nach der kreuzung balduinsbrunnen von hinten vom rad fegt.
und zum bhf? entweder man stellt sich wieder normal in den verkehr oder steigt am ende der umweltspur ab, an die ampel und nutzt doch wieder den weg in der mitte der allee, der aber auch nicht zum bhf führt.
für mich bleibt das ganze ein nice to have (wenn sich die pkws an die verkehrsregeln halten würden) aber trotzdem ein planloses flickwerk.

 

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